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Ehrenpreis an den "Verein für vogtländische Geschichte, Volks-und Landeskunde e.V."



Dem Verein für vogtländische Geschichte, Volks-und Landeskunde e.V.wurde am 21. Augsut 2009 der Vogtländische Ehrenpreis verliehen

Die gesetzliche Grundlage

Der Vogtlandkreis verleiht alljährlich einen Ehrenpreis. Das hat der Kreistag am 26. Juni 2003 auf Vorschlag des Landrates beschlossen und eine entsprechende Satzung verabschiedet. Das alleinige Vorschlagsrecht hat der Landrat und informiert darüber den Kreisausschuss. Die bisherigen Ehrenpreisträger waren: Sigmund Jähn 2003, Leonore Klotz und Eberhard Hertel 2004, Dr. Rüdiger Kroll 2005, Kurt Geipel 2006, Christoph Mann 2007, Ulrich Kunze 2008.

Die Begründung zur Verleihung des Ehrenpreises

2009 jährt sich die erste urkundliche Erwähnung der Herren von Weida und der Herren von Straßberg als advocatus (Vogt) zum 800. Mal. Der Titel "Vogt" wurde nicht nur Bestandteil ihres Namens, sondern übertrug sich auf ihr gesamtes Einflußgebiet - das Vogtland.

Anlässlich dieses Jubiläums soll der diesjährige Ehrenpreis an ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger vergeben werden, die sich der Geschichte des Vogtlandkreises besonders widmen.

Zur Auszeichnung 2009 schlägt Landrat Dr. Lenk den Verein für vogtländische Geschichte, Volks- und Landeskunde e.V.

vor. Er beschäftigt sich mit der Erforschung und Publizierung der Geschichte des gesamten Vogtlandes und ist federführend auf diesem Gebiet. Der Ehrenpreis wird dem Vorstand des Vereins (1. Vorsitzende Martina Röber ) überreicht.

Mit seiner Gründung am 16. Juni 1990 knüpfte der Verein an die Traditionen des 1945 aufgelösten "Verein für vogtländische Geschichte und Altertumskunde zu Plauen i.V." an. Die drei inhaltlichen Schwerpunkte spiegeln sich im Namen des "Verein für vogtländische Geschichte, Volks- und Landeskunde e.V." wider. Er zählt mittlerweile an die 80 Mitglieder, unter ihnen Pädagogen, Journalisten, Mediziner, Historiker u. a. Berufsgruppen aus der gesamten vogtländischen Region, die durch ihre gemeinsame Arbeit und auch ihre individuellen Beiträge und ihr Engagement zur erfolgreichen Arbeit beigetragen haben.

Seit 1992 erscheinen in Folge der 43.Jahresschrift des Vereinsvorgängers, die neuen Jahresschriften mit einer Themenvielfalt an wissenschaftlichen Beiträgen. Zu den Sonderpublikationen des Vereins gehören seitdem die herausgegebenen vier Bände "Berühmte Vogtländer", ein Sonderband für Georg Samuel Dörffel (Theologe und Astronom) sowie mehrere Auflagen vom "Vogtlandatlas".

Seit knapp 20 Jahren stellt sich der Verein die Aufgaben der Förderung und Pflege des Heimatbewusstseins; durch die Publizierung des Vereinslebens zu heimatgeschichtlichen, volks- und landeskundlichen Forschungsarbeiten sowie ortschronistischer Tätigkeit zu motivieren sowie die Ergebnisse der Forschungen und wissenschaftlichen Arbeiten in Vereinsveranstaltungen und vereinseigenen Publikationen vorzustellen. Der Verein veranstaltet monatlich für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Vorträge mit Referenten aus dem Vogtlandkreis oder profunden Kennern zur vogtländischen Geschichte. Die Jahresveranstaltungen werden durch interessante Exkursionen zu geschichtsträchtigen Orten der Region bereichert.

Der Verein unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu den Geschichtsvereinen im böhmischen, bayerischen und thüringischen Vogtland. Dabei wird zu gemeinsamen Veranstaltungen eingeladen, über wissenschaftliche Projekte informiert und ein reger Erfahrungsaustausch sowie Schriftentausch geführt.

Erhebliches Interesse wird dem im Verein integrierten Arbeitskreis "Vogtländische Familienforscher" entgegengebracht. Ebenso führt die dem Verein zugehörige Interessengemeinschaft "Ur- und Frühgeschichte" zahlreiche Exkursionen zu Bodendenkmalen in der vogtländischen Region durch. Zusammen mit dem Historischen Archiv des Vogtlandkreises organisiert der Verein jährlich mindestens einen Erfahrungsaustausch der Ortschronisten und Heimatgeschichtsforscher des Vogtlandkreises.

Einmal monatlich treffen sich die Vereinsmitglieder zu einem Stammtischgespräch, an dem über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und Publikationen informiert, aber auch diskutiert wird. Vorschläge für künftige Veranstaltungen und Allgemeines zum Vereinsleben kommt ebenso zur Sprache, wie auch die Unterstützung von partnerschaftlichen Verbindungen zu anderen Vereinen.

Die Zusammenarbeit mit Museen, Archiven, Bibliotheken und gleichgesinnten Vereinen sowie die Unterstützung von Bildungseinrichtungen bei heimatkundlichen und heimatgeschichtlichen Projekten lässt sich durch die jährliche Rechenschaftslegungen des Vereins zurückverfolgen. Der Verein pflegt einen regen Schriftentausch mit über 40 Vereinen und Institutionen, dem die Abgabe von Pflichtexemplaren an die überregionale Bibliothekslandschaft noch zuzurechnen ist.

Viele Ortschronisten und Heimatgeschichtsforscher zählen darüber hinaus zu den Mitgliedern des Vereins für vogtländische Geschichte, Volks- und Landeskunde e.V.. Mit der Auszeichnung wird auch deren ehrenamtliches Engagement gewürdigt.





Anlässlich der Festverstaltung "800 Jahre Land der Vögte" auf Schloss Voigtsberg in Oelsnitz/ Vogtland, zu der auch der Sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (rechts) eingeladen war ,wurde dem "Verein für vogtländische Geschichte, Volks-und Landeskunde e.V."- der Vereinsvorsitzenden Marina Röber - der Vogtländische Ehrenpreis von Landrat Dr. Tassilo Lenk (links) übergeben.

Foto: Landratsamt

 


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