03.04.2017

Landrat spricht mit den Medien zur Abfallwirtschaft des Vogtlandkreises

Gut zwei Monate Zeit für öffentliche Diskussion

Am Donnerstagabend werden die Kreisräte über die künftige Ausrichtung der Abfallwirtschaft im Vogtlandkreis einschließlich der Stadt Plauen beraten.

Landrat Rolf Keil erläuterte im turnusmäßigen Gespräch mit den Medien vor einer Kreistagsitzung die beiden Varianten die den Räten vorliegen.

Zum einen steht der Vorschlag der Verwaltung vom 8. Dezember 2016, der die grundstücksbezogene Veranlagung vorsieht zur Diskussion und zum anderen die Empfehlung des Abfallwirtschaftsausschusses vom 9. März 2017, der die haushaltsbezogene Veranlagung vorsieht. Im Weiteren stehen die Pflichtleerungen zur Disposition und die verursachergetreue Entsorgung und verursacherbezogene Behältergebühren.

Mit der Einführung des Transpondersystems, könnten Touren optimiert und nachvollziehbarer gestaltet werden, die perspektivisch zu günstigeren Kalkulationen führen. Darüber hinaus lässt sich genau feststellen, ob für die entleerte Tonne die Grundgebühr entrichtet wurde, listet Landrat Rolf Keil Vorzüge auf.

Nach der 1. Lesung der beiden Varianten zur künftigen Ausrichtung der Abfallwirtschaft im Vogtlandkreis am 6. April 2017, wird sich der Kreisausschuss des Vogtlandkreises in seiner Sitzung am 29. Mai mit dem Thema beschäftigen und dem Kreistag für die Sitzung am 15. Juni das Dokument zum Beschluss vorlegen.

Gut zwei Monate Zeit, um in der Öffentlichkeit über die künftigen Regeln der Vogtländerinnen und Vogtländer bezüglich der Abfallwirtschaft zu diskutieren und sich einzubringen.