Informatikwettbewerb der Oberschulen erlebt 21. Auflage

Schülerinnen und Schüler meistern hohes Anforderungsniveau

Der Informatikwettbewerb in den sächsischen Oberschulen wurde bereits zum 21. Mal durchgeführt. Der Vogtlandkreis war einer der drei ersten Landkreise, die den Wettbewerb für die Klassenstufen 6 bis 10, vor über zwanzig Jahren in Sachsen mit Leben erfüllten und aufbauten.

In diesem Jahr beteiligten sich im Vogtlandkreis 400 Schüler aus 15 Schulen an dem Wettbewerb, der unter der großen Aufgabenstellung „Problemlösung mit Anwendersystemen“ stand. Dabei lehnen sich die praktischen und theoretischen Aufgaben an den Unterrichtstoff der jeweiligen Klassenstufe. Die jeweiligen Schulsieger nehmen dann am kreislichen Ausscheid teil, der in diesem Jahr im März zentral an der Oelsnitzer Oberschule ausgetragen wurde. Daran beteiligten sich 47 Schüler aus zwölf Schulen.

In Klasse 6 mussten sich die Schüler im theoretischen Teil mit den Teilen einer Computeranlage auseinander setzen. Außerdem musste ein Text zur Geschichte des Betriebssystems LINUX analysiert werden.

In Klasse 8 ging es neben Kenntnissen zu Darstellung einer Verzeichnisstruktur um die Datensicherheit bei der Nutzung eines Handys und um die Zahlendarstellung mit einer 7-Segment-Anzeige.

Die Schüler der Klasse 9 beschäftigten sich bei ihrer Aufgabe mit Kenntnissen bei der Komprimierung von Grafiken. Im Anschluss musste die Datenbankstruktur einer Firma grafisch dargestellt werden. Den Abschluss bildete das Programmieren eines Fräsroboters, welcher ein Werkstück herstellen sollte.

In Klasse 10 ging es im theoretischen Bereich erneut um die Binärzahlen. Diesmal sollte ein Algorithmus zur Umrechnung dieser erkannt und mit eigenen Worten beschrieben werden. Weiterhin war ein Schwerpunkt das Arbeiten mit Barcodes, welche man heute auf allen Waren findet.

Für die Lösung der Aufgaben hatten die Schüler insgesamt drei Stunden Zeit, die die meisten von ihnen auch nutzten, da das Anforderungsniveau sehr hoch lag, so die Informatik-Fachberater Rolf Beckert und Matthias Eisel, die zusammen mit dem Beigeordneten des Landkreises Dr. Uwe Drechsel und dem Gastgeber IK Elektronik Hammerbrücke durch die Auszeichnungsveranstaltung führten. Besonders freute man sich neben der Ehrung der jeweils drei besten Schüler, dass es in diesem Jahr vier Schüler unter den besten drei von Sachsen schafften. Der Wanderpokal des Landrates für die beste Schule ging an die Friedensschule Plauen. (Platzierungen siehe pdf)

Nach der Siegerehrung erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, das Unternehmen IK Elektronik zu erkunden. IK Elektronik gehört zu einem der führenden deutschen Dienstleister für die Entwicklung und Fertigung von kundenspezifischen Hochfrequenz- und Funkbaugruppen und –geräten. Diese werden in Hammerbrücke nicht nur produziert sondern auch hier entwickelt, stellt der Geschäftsführer Jan-Erik Kunze sein Unternehmen mit 55 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von fünf Millionen Euro den interessierten Jugendlichen vor.

 

Die diesjährigen Preisträger mit den Informatik-Fachberatern Rolf Beckert (2.v.l.) und Matthias Eisel (l.) sowie dem Beigeordneten des Landkreises Dr. Uwe Drechsel (2.v.r.) und dem IK-Geschäftsführer Jan-Erik Kunze (r.).

Der IK-Geschäftsführer Jan-Erik Kunze (l.) führte die Preisträger und Gäste durch das Unternehmen. Fotos: Landratsamt