SV Turbine Bergen spendet für den Pflegekinderdienst des Vogtlandkreises

Trinkgeld für einen guten Zweck

Die Sportvereinigung SV Turbine Bergen feierte jüngst ihr großes Sommerfest mit ganz viel Fußball und erstmals mit einem Nacht-Fußball-Turnier. Darüber hinaus organisierte der Verein ein buntes Rahmenprogramm, Festzeltbetrieb und vieles mehr. Und alles hatte, neben Sport und Feiern noch einen wesentlichen dritten Grund.  Die Sportvereinigung SV Turbine Bergen hat es sich zum Ziel gemacht, sich besonders um den Nachwuchs zu mühen.

Aktuell hat der SV Turbine sieben Mannschaften im Spielbetrieb, darunter auch Spielgemeinschaften. So kommen viele Kinder aus den Nachbarorten nach Bergen, freut sich Jugendwart Andreas Neugebauer, ehemalige Spieler konnte man als Trainer gewinnen und zurzeit betreuen wir rund 120 Kinder. Da wissen wir wie wichtig es ist, sich mit Kindern und Jugendlichen sinnvoll zu beschäftigen.

Vom Vereinsvorsitzendenden Steffen Pfeiffer (r.) und Jugendwart Andreras Neugebauer (l.) gab es für die Sachgebietsleitern Angela Kurczyk einen Scheck über 300 Euro. Foto: Landratsamt   

So wurde am Festwochenende immer wieder kräftig die Werbetrommel gerührt, ein Trinkgeld für die Aktion „Turbine karitativ“ zu spenden. Denn die eingenommenen Trinkgelder, so die Sportvereinigung SV Turbine Bergen, wollte man dem Amt für Jugend- und Soziales, dem Pflegekinderdienst des Vogtlandkreises für Pflegekinder übergeben.

Die Sachgebietsleitern Angela Kurczyk, fand die Idee hervorragend, sich für Pflegekinder einzusetzen, die es im Leben nicht immer leicht haben. Denn nur allzu oft entstehen auch Wünsche bei den Pflegkindern, die nicht immer über öffentliche Gelder per Gesetz gedeckt sind.  Deshalb ist so eine Spende stets willkommen. Viele Kinder können aus verschiedenen Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern leben. Doch gerade diese Kinder benötigen die geborgene Atmosphäre einer Familie umso mehr. Für solche Situationen gibt es die Möglichkeit der Pflegeeltern, erklärt Angela Kurczyk, kurz, warum und wofür es Pflegeeltern gibt.