22.12.2017

500 Euro-Spende für den
Hospizverein Vogtland

Hospizarbeit gewinnt immer mehr an Bedeutung

Unter dem Motto „Spenden statt Grußkarten“ zum Jahreswechsel, spendet der Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland (ZVV) wie schon in den vergangenen Jahren einem sozial engagierter Verein 500 Euro. In diesem Jahr ging die Spende an den Hospizverein Vogtland e.V. Den symbolischen Scheck übereichten Rolf Keil, Landrat und ZVV-Vorsitzender, gemeinsam mit VVV-Geschäftsführer Thorsten Müller an den Vereinsvorsitzenden Robert Herold und die beiden Koordinatorinnen Kristin Dressel und Birgit Jung.

Rolf Keil würdigte das engagierte Wirken der Mitglieder des Hospizvereins. „Die Veränderungen in unserer Gesellschaft führen dazu, dass es immer mehr ältere Menschen gibt, die allein sind. Die Großfamilie, die sich früher kümmerte, gibt es so nicht mehr. Diese Aufgabe übernehmen heute unter andern, die ehrenamtlichen Mitglieder des Hospizvereins. Das verdient hohe Anerkennung“.

Der Hospizverein Vogtland steht Menschen in schwerer Krankheit und in den letzten Tagen des Lebens zur Seite. Dabei leisten die rund 40 ehrenamtlichen Trauerbegleiter und Gesprächspartner, eine zutiefst verantwortungsvoll Arbeit.   Sie leisten keine Pflege, sind aber für praktische Hilfen und Gespräche da, Ängste und Sorgen können hier angesprochen werden. Sie begleiten bei Spaziergängen, sichern eine 24-stündige Telefonbereitschaft und übernehmen Sitzwachen. In den Trauercafés Reichenbach und Auerbach werden Gruppengespräche angeboten.

In 100-Stunden-Kursen erhalten künftige Hospizhelfer  theoretische und praktische Kenntnisse vermittelt, wie man selbst mit dem Tod und der Trauer umgehen und Angehörigen, Freunden und anderen Menschen dabei helfen kann. Am 12. Januar beginnt in Auerbach der nächste Kurs, zu dem unter www.hospizverein-vogtland.de und unter Telefon 03744/3098-450 noch Anmeldungen möglich sind.

„Wir wollen zum einen mit unserer alljährlichen Spende sozial engagierten Vereinen in ihrer Arbeit helfen und gleichzeitig deren Wirken noch bekannter machen und öffentlich würdigen“, so Thorsten Müller. Der Hospizverein will das Geld auch für das eigene Vereinsleben nutzen. „Wichtig ist, dass unsere Mitglieder auch selbst die Möglichkeit haben, sich über die oft nicht einfache Arbeit auszutauschen. Dem dient beispielsweise unser Ehrenamts-Wochenende“, so der Vereinsvorsitzende Robert Herold.

Rolf Keil, Landrat und ZVV-Vorsitzender (r.) übergab  gemeinsam mit VVV-Geschäftsführer Thorsten Müller (2.v..l) an Robert Herold Vereinsvorsitzender (l.), und den beiden Koordinatoren Kristin Dressel und Birgit Jung den Spendenscheck. Foto: Landratsamt