25.04.2017

20 Hunde und 20 Katzen müssen wegen Bombenfund evakuiert werden

Räume der Landkreisverwaltung werden vorübergehend zum Tierasyl

In Folge eines Bombenfundes von heute Morgen im Plauener Kemmlergebiet musste auch ein dort befindliches Tierheim vorübergehend evakuiert werden.

Betroffen waren dabei 20 Hunde und 20 Katzen aus dem Tierheim Plauen.

Freiwillige Helfer und Mitarbeiter des Veterinäramtes begannen gegen 8.30 Uhr, die Tiere in Transportboxen zu verbringen. Zunächst wurden die Tiere darauf vorbereitet und die Räume mit Decken und Körbchen versorgt. Ihr „vorübergehendes Zuhause“ fanden die Vierbeiner im Erdgeschoss und in der ersten Etage des Altbaus in der Stephanstraße 9 in Oelsnitz, im Gebäude des Veterinäramtes.

Unterstützt wurde die ganze Aktion mit mehreren Fahrzeugen, auch der Kreisverwaltung. Bereits am Nachmittag begann nach der Bombenentschärfung der Rücktransport.

Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer wäre es sicher unmöglich gewesen, den Transport zu organisieren. Im Gebäude ist der ursprüngliche Zustand von den Mitarbeitern des Tierheimes wieder hergestellt, bedanken sich Landrat Rolf Keil und Amtstierärztin Dr. Anne Mütschard bei den unermüdlichen Helfern.