14.12.2017

Wichtiges Teilstück der Göltzschtalumgehung fertiggestellt

Verkehr kann zwei Monate früher als geplant rollen

Die Kreisstraße 7830, auch bekannt als „Verlegung westlich Auerbach“ als Teilstück der Göltzschtalumgehung, kommt mit einem weiteren Straßenabschnitt dem Ziel immer näher.

Heute wurde der 472 Meter lange Lückenschluss zwischen dem 1. Bauabschnitt und dem 2. Bauabschnitt für den Verkehr freigegeben. Der erste Abschnitt besteht aus dem Teilstück Zeppelinstraße bis nach Ellefeld sowie der neu gebauten Straße zum Flugplatz als Nebenarm der K 7830 und wurde bereits 2015 fertiggestellt.

Der zweite Abschnitt K 7827 Reumtengrün und Regenrückhaltebecken wurde ebenfalls bereits übergeben.

Somit konnte nun der wichtigste Abschnitt übergeben werden, weil damit die beabsichtigte neue Verkehrsführung im gesamten Umfang funktionstüchtig wird.

Dezernent Helmut Meißner würdigte zur offiziellen Verkehrsfreigabe die Bauleistung als eine deutlich verbesserte Verkehrsführung des Straßennetzes mit einer nachhaltigen Verbesserung der Verkehrsverhältnisse an einem wichtigen Knotenpunkt.

Zu diesem Abschnitt gehört auch die Eisenbahnbrücke, die erst im September in einem aufwendigen Einschub an Ort und Stelle „gerückt“ wurde. Die neue Straße kommt damit ohne einen Bahnübergang aus.

Geplant wurde das Gesamtvorhaben durch die Ingenieurgesellschaft Projekta Auerbach. Der Teil nördlich der Brücke wurde im Rahmen einer Gemeinschaftsarbeit unter Regie des Landesamts für Straßenbau und Verkehr Niederlassung Plauen von der STRABAG Großprojekte Glauchau gebaut. Der Teil südlich der Brücke und die Brücke selbst wurden unter der Oberbauleitung Projekta von der VSTR GmbH Rodewisch gebaut.

Die Kosten für diesen Abschnitt, einschließlich der Brücke betragen 2.490.000 Euro.

Die Finanzierung erfolgte im Rahmen der Förderung des kommunalen Straßen- und Brückenbaues. Da es sich um eine Maßnahme in Zusammenhang mit der Ortsumgehung einer Bundesstraße handelt, erhielt der Vogtlandkreis den ungewöhnlich hohen Fördersatz von 90 Prozent.

Der Baubeginn für diesen Abschnitt war der 06.02.2017, als Bauende war der 28.02.2018 vorgesehen. Die Baustelle stand von Anfang an unter enormen Zeitdruck, insbesondere durch den Bau der Brücke. Die Baufirma VSTR hat über die normale Arbeitszeit hinaus auch an den Sonnabenden arbeiten müssen. Am Ende können sich alle Beteiligten über einen knapp acht Wochen früheren Übergabetermin freuen. Das ist besonders gut, einerseits, weil dem Vogtlandkreis eine kostenintensive Winterpause erspart bleibt und andererseits weil die derzeitig schlechten Verkehrsverhältnisse für die Auerbacher Richardshöhe damit beendet sind.

Im folgenden Jahr erfolgen noch Begrünungsarbeiten und der Rückbau des höhengleichen Bahnüberganges an der Richardshöhe zum Geh- und Radwegübergang.

Patrick Zschiesche Bauamtsleiter Stadt Auerbach, Helmut Meißner Dezernent Landkreisverwaltung, Thomas Fröbel  Projekta Auerbach und Torsten Paul VSTR Rodewisch (v.l.n.r.) durchschnitten gemeinsam das Band und gaben den Straßenabschnitt für den Verkehr frei. Foto: Landratsamt