Wimpelwandergruppe aus dem Elbsandsteingebirge trifft an der Grenze Sachsen Thüringen ein / Beigeordneter Dr. Uwe Drechsel heftet Wimpel an die Wanderfahne

Wimpel wird wie das olympische Feuer
weitergetragen

Die achtköpfige Wimpelwandergruppe aus dem Elbsandsteingebirge, eine Delegation des Wanderverbandes Sächsische Schweiz, machte heute auf ihrem Weg nach Eisenach Station am „Drei-Freistaaten-Stein“, der das Dreiländereck von Sachsen, Thüringen und Bayern kennzeichnet. Hier überschreiten sie die Ländergrenze zwischen Sachsen und Thüringen.

Der Beigeordnete des Vogtlandkreises Dr. Uwe Drechsel (2.v.l.) empfing die Wanderer im Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth und übereichte den Wimpelwanderern einen Wimpel des Vogtlandkreises, den sie gemeinsam an den Wanderstock hefteten. Mödlareuth wurde als Treffpunkt auch deshalb gewählt, weil es für Vogtländerinnen und Vogtländer, die in dieser Grenzregion leben, hohen geschichtlichen Wert hat, so Drechsel.

Vom Austragungsort des Deutschen Wandertags 2016 Sebnitz, tragen die Wimpelwanderer den Traditionswimpel des Deutschen Wanderverbands bis nach Eisenach, die diesjährige Ausrichterstadt des 117. Deutschen Wandertages, der vom 26. bis 31. Juli in Eisenach stattfindet. Am Ende werden es rund 550 Kilometer sein, die sie zu Fuß zurückgelegt haben, täglich zwischen 24 und 32 Kilometer. Der Wimpel muss wie das olympische Feuer weitergetragen werden, so steht es im Regelwerk des Verbands, erklärt Andreas Eggert (3.v.l.), der Wanderführer der Gruppe, das Prozedere.

Dr. Uwe Drechsel stellt den Gästen aus Sebnitz die Wanderregion Vogtland vor, die die Wanderfreunde bereits durch den Kammweg und den Vogtland Panorama Weg kannten. Sie lobten die gute Ausschilderung der Wanderwege und insbesondere das gute vogtländische Essen.

Über den Kammweg laufen die Wanderer in Richtung Blankenstein in Thüringen. „Das ist nicht der kürzeste Weg, aber der schönste, viel Fernblicke und Sehenswürdigkeiten und jede Menge Natur bieten sich hier dem Wander“, erklärt Andreas Eggert. Die Route führt über die Berge und Täler des Erzgebirges und des Vogtlandes. Am kommenden Freitag will die Gruppe bereits in Blankenburg eintreffen.

Der Deutsche Wandertag findet seit 1883 statt. Die Entscheidung über die Wettbewerbsanträge zu Deutschlands größtem Wanderevent beschließen die Delegierten der 58 deutschen Gebirgs- und Wandervereine.