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Berufliche Bildung, Zusatzqualifikation für IHK-Ausbildungsberufe, Förderung beantragen (ESF)

Allgemeine Informationen

Ihr Unternehmen oder Ihre Bildungsstätte vermittelt Auszubildenden in IHK-Berufen Zusatzqualifikationen, die über Inhalte der geltenden Ausbildungsordnung hinausgehen? Dann können Sie unter bestimmten Vorausset­zungen einen Zuschuss aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) erhalten.

Ziel der Förderung ist es, die beruflichen Kompetenzen Auszubildender und damit ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Konditionen

Art der Förderung
nicht rückzahlbarer Zuschuss (Festbetrag)

Höhe
Pauschale von maximal EUR 5,00 pro Teilnehmer und Stunde (pro Antrag bis maximal EUR 100.000)

Hinweis: Auf diese Förderung besteht kein Rechtsanspruch.

Voraussetzungen

Antragsberechtigte

  • Bildungsträger und Unternehmen, die Auszubildenden in IHK-Berufen Zusatzqualifikationen vermitteln

Zuwendungsvoraussetzungen

Eine Förderung ist möglich, wenn:

  • es sich um betriebliche Berufsausbildungsverhältnisse handelt
  • die Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen nach Berufs­bildungsgesetz oder Handwerksordnung durchgeführt wird und der Ausbildungsgang den Anforderungen des §1 Abs. 3 des Berufsbildungs­gesetzes (BBiG) entspricht
  • der Ausbildungsvertrag zum Zeitpunkt der Antragstellung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse der Industrie- und Handelskammer eingetragen ist

Der Inhalt der Zusatzqualifikation darf nicht Bestandteil der jeweils geltenden Ausbildungsordnung sein. Er muss aber in einem sachlichen Zusammenhang mit dem Ausbildungsberuf stehen.

Die IHK hat zu bestätigen, dass diese Voraussetzungen erfüllt sind.

Verfahrensablauf

Nutzen Sie im ersten Schritt das Beratungsangebot der Sächsischen Aufbaubank Förderbank (SAB).

  • Ihren Antrag reichen Sie über die zuständige Industrie- und Handelskammer ein. Die Kammer prüft, ob die Voraussetzungen für eine Förderung vorliegen.
  • Die Antragstellung selbst erfolgt elektronisch über das ESF-Antragsportal (www.esf-in-sachsen.de). Dort steht Ihnen die Antragssoftware PRANO zur Verfügung. Zur Antragstellung brauchen Sie ein Login.
Für die Fahrschulausbildung Klasse T ist keine Antragstellung über PRANO erforderlich, die Antragsformulare beziehen Sie über Amt24 oder direkt über das SAB-Förderportal.

Auszahlung

Zur Auszahlung der Pauschalen müssen Sie der SAB die Anwesenheit der Teilnehmer beziehungsweise die Anzahl der Anwesenheitsstunden je Teilnehmer nachweisen. Die Unterlagen zum Abruf der Mittel und zur Abrechnung im Verwendungsnachweis sind in der Antragssoftware PRANO integriert.

Erforderliche Unterlagen

Details zu den einzureichenden Unterlagen entnehmen Sie den Informationen der Antragssoftware und den Antragsformularen.

Frist/Dauer

  • Antragstellung: spätestens 8 Wochen vor Ausbildungsbeginn
  • Vorlage des Verwendungsnachweises bei der SAB: spätestens einen Monat nach Ende des Bewilligungszeitraums

Kosten

keine

Rechtsgrundlage

Freigabevermerk

Sächsisches Staatsministerium des Innern, Redaktion Amt24, mit freundlicher Unterstützung durch die Sächsische Aufbaubank Förderbank (SAB)

Zuständige Stelle

Industrie- und Handelskammer (IHK)

Bezugsorttext

Geben Sie den Sitz Ihres Unternehmens / Ihrer Bildungsstätte ein: