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EG-Baumusterprüfung von zivilen Explosivstoffen gemäß EG-Richtlinie 93/15/EWG sowie von pyrotechnischen Gegenständen nach EG-Richtlinie 2007/23/EG

Allgemeine Informationen

Sprengstoffe, Gegenstände mit Explosivstoff und pyrotechnische Gegenstände dürfen in Europa nur auf den Markt gebracht werden, wenn die EG-Baumusterprüfung durchgeführt und ein Vertrag zur Qualitätssicherung abgeschlossen wurde. Der Hersteller ist dann berechtigt, das CE-Zeichen anzubringen.

Voraussetzungen

Abschluss eines Modulvertrages mit der BAM oder einer anderen europäischen benannten Stelle.

Erforderliche Unterlagen

  • Formloses Antragsschreiben
  • Technische Daten zum Stoff bzw. Gegenstand
  • Bereitstellung von Prüfmustern in ausreichender Zahl
  • Erklärung, dass der Antrag nur bei einer benannten Stelle gestellt wurde

Frist/Dauer

Das Verfahren dauert drei bis sechs Monate, bei einigen Arten pyrotechnischen Gegenständen durch vorübergehenden Antragsstau auch bis zu neun Monate.

Kosten

Abrechnung nach Kostenverordung der BAM (BAMKostV).

Sonstiges

Dadurch, dass es sich um ein fachlich sehr anspruchsvolles Verfahren handelt und im Einzelfall technisch komplizierte Informationen auszutauschen sind, ist die Antragsbearbeitung nur direkt bei der BAM zweckmäßig. Der EA sollte nur verweisen. Detailfragen sind zwischen Antragsteller und BAM zu klären.

Rechtsgrundlage

Freigabevermerk

Bundesanstalt für Materialforschung

Bezugsorttext

(keine Ortsauswahl erforderlich)