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Feuerbestattung, Unbedenklichkeitsbescheinigung des Gesundheitsamtes

Allgemeine Informationen

Für eine Feuerbestattung muss eine Unbedenklichkeitserklärung des Gesundheitsamtes beantragt werden.

Voraussetzungen

Es liegt eine letztwillige Anordnung des Verstorbenen zur Feuerbestattung beziehungsweise eine Verfügung des verantwortlichen Angehörigen vor.

Verfahrensablauf

  • Das Gesundheitsamt des Einäscherungsortes veranlasst eine zweite Leichenschau durch eine Fachärztin oder einen Facharzt für Rechtsmedizin.
  • Die zweite Leichenschau kann auch vom einer in der Leichenschau erfahrenen Fachärztin oder einem Facharzt für Pathologie durchgeführt werden, sofern in einer Region nicht genügend Fachärzte für Rechtsmedizin zur Verfügung stehen.
Hinweis: Die meisten Formalitäten übernimmt in der Regel das beauftragte Bestattungsunternehmen. Dort erhalten Sie auch pietätvolle Beratung. Lassen Sie sich vor der Beauftragung die angebotenen Dienstleistungen und Preise erläutern.
Wichtig! Bei Anhaltspunkten für einen nicht natürlichen Tod, oder wenn es sich um die Leiche einer unbekannten Person handelt, ist anstelle der Unbedenklichkeitserklärung das schriftliche Einverständnis der Staatsanwaltschaft, der Ermittlungsrichterin oder des Ermittlungsrichters beim Amtsgericht des Sterbeortes erforderlich.

Kosten (Gebühren)

  • Rahmengebühr Unbedenklichkeitserklärung: EUR 10,00 bis EUR 30,00

Rechtsgrundlage

Freigabevermerk

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz. 30.07.2019

Zuständige Stelle

Gesundheitsamt der Stadtverwaltung oder des Landratsamtes

Eingabeaufforderung zur Ortsauswahl

Geben Sie den Ort der Einäscherung ein:

Fristen

keine