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Rechtsanwaltschaft, Aufnahme als Angehöriger von WHO-Mitgliedstaaten beantragen

Allgemeine Informationen

Wenn Sie sich als Angehöriger eines Mitgliedstaates als Rechtsanwalt* in Deutschland niederlassen wollen, müssen Sie von der örtlichen Rechtsanwaltskammer aufgenommen werden. Dazu sollten Sie einen Beruf ausüben der dem deutschen Beruf des Rechtsanwaltes vergleichbar ist.

*) Um verständlich zu bleiben, beschränken wir uns verallgemeinernd auf die herkömmliche Berufsbezeichnung, es sind damit immer Männer  u n d  Frauen gemeint. – d. Red.

Hinweis: Dem Antrag auf Annahme müssen Sie eine Bescheinigung der im Herkunftsstaat zuständigen Behörde über die Zugehörigkeit zu dem Beruf beifügen. Diese Bescheinigung ist der Rechtsanwaltskammer jährlich neu vorzulegen. Sollten Sie dieser Pflicht nicht nachkommen wird die Aufnahme in der Rechtsanwaltskammer widerrufen.

Bei der Führung Ihrer Berufsbezeichnung müssen Sie Ihren Herkunftsstaat angeben.

Einheitlicher Ansprechpartner

Für dieses Verfahren können Sie den Service des Einheitlichen Ansprechpartners in Anspruch nehmen. Dieser begleitet Sie durch das Verfahren, übernimmt für Sie die Korrespondenz mit allen für Ihr Anliegen zuständigen Stellen und steht Ihnen als kompetenter Berater zur Seite.

Voraussetzungen

  • Sie haben die Staatsangehörigkeit eines WHO-Staates.
  • Sie üben einen dem Rechtsanwaltsberuf gleichwertigen Beruf aus.
  • Sie haben eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung abgeschlossen.

Verfahrensablauf

Das Antragsformular beziehen Sie über die Rechtsanwaltskammer oder online über den Formular-Link in Amt24. Reichen Sie den ausgefüllten und unterschriebenen Antrag mit allen erforderlichen Unterlagen bei der Rechtsanwaltskammer ein.

  • Die Rechtsanwaltskammer prüft die Aufnahmevoraussetzungen.
  • Liegen die Aufnahmevoraussetzungen vor, werden Sie in die Rechtsanwaltskammer aufgenommen und erhalten hierüber eine Urkunde.
  • Mit der Aufnahme können sie auf dem Gebiet des Rechtes Ihres Heimatstaates und des Völkerrechts tätig werden.
Hinweise: Über die erfolgreiche Aufnahme stellt Ihnen die zuständige Rechtsanwaltskammer eine Urkunde aus. Sie haben die Berufsbezeichnung Ihres Heimatstaates zu führen.

Erforderliche Unterlagen

  • Antragsformular (Original)
  • Nachweis der Staatsangehörigkeit (Original)
  • Bescheinigung der im Herkunftsstaat zuständigen Behörde über die Zugehörigkeit zu dem Beruf (Original)
  • Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung

Kosten

Verfahrenskosten: EUR 225,00

Rechtsgrundlage

Freigabevermerk

Sächsisches Staatsministerium des Innern, Redaktion Amt24

Zuständige Stelle

Bezugsorttext

(keine Ortsauswahl erforderlich)