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Prüfsachverständigen für Sicherheitstechnik nach Bundesimmissionsschutzgesetz bekanntgeben

Allgemeine Informationen

Bekanntgabe eines Sachverständigen* zur Durchführung sicherheitstechnischer Prüfungen sowie zu Prüfungen von sicheradheitstechnischen Unterlagen nach § 29a Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)

Der Betreiber einer Anlage hat gegebenenfalls einen Sachverständigen mit der Durchführung sicherheitstechnischer Prüfungen sowie Prüfungen von sicherheitstechnischen Unterlagen zu beauftragen. Dieser Sachverständige muss von der zuständigen Behörde eines Landes bekannt gegeben sein.

Die Durchführung der Prüfung kann dem Sachverständigen nur gestattet werden, wenn dieser die Anforderungen erfüllt. Dazu zählen:

  • erforderliche Fachkunde
  • Unabhängigkeit
  • Zuverlässigkeit
  • gerätetechnische Ausstattung

Die Bekanntgabe erfolgt immer durch die zuständige Behörde des Landes, in dem Sie als Antragsteller Ihren Geschäftssitz haben. Die Bekanntgabe gilt für das gesamte Bundesgebiet.

Einheitlicher Ansprechpartner

Für dieses Verfahren können Sie den Service des Einheitlichen Ansprechpartners in Anspruch nehmen. Dieser begleitet Sie durch das Verfahren, übernimmt für Sie die Korrespondenz mit allen für Ihr Anliegen zuständigen Stellen und steht Ihnen als kompetenter Berater zur Seite.

*) Um verständlich zu bleiben, beschränken wir uns auf die verallgemeinernden Personenbezeichnungen, sie beziehen sich immer auf jedes Geschlecht - d. Red.

Erforderliche Unterlagen

  • Antrag (Original)
  • Nachweis zur Qualifikation (Zeugnisse, Fachkundenachweise) (Kopie)
  • Darstellung des beruflichen Werdegangs (Kopie)
  • Referenzen, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen (Kopie)
  • Unterlagen zur Zuverlässigkeit (Kopie)
  • Unterlagen zur Unabhängigkeit (Kopie)
  • Erklärung zum Einsatz von Hilfspersonal (Original)
  • Nachweis der Geräteverfügbarkeit (Original)
  • Arbeitsproben (Kopie)
  • Bescheid über die Erstbekanntgabe in einem anderen Bundesland (Kopie)

Fristen

Nach Eingang der vollständigen Unterlagen wird Ihr Antrag innerhalb von vier Monaten bearbeitet und beschieden.

Kosten (Gebühren)

EUR 150 bis maximal EUR 1.500

Rechtsgrundlage

Freigabevermerk

Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft. 19.01.2021

Eingabeaufforderung zur Ortsauswahl

(keine Ortsauswahl erforderlich)

Weiterführende Informationen