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Spracherwerb und Sprachförderung bei Kindern

Allgemeines zu Spracherwerb und Sprachförderung

Jedes Kind scheint problemlos sprechen zu lernen und doch finden wir immer wieder Kinder, denen das nicht so gut gelingt. Forschungsergebnisse sprechen von 15 bis 25 % der Kinder, die im Bereich der Sprache Schwierigkeiten haben. Einige dieser Verzögerungen können durch rechtzeitige Förderung im Alltag aufgefangen werden. Andere gehören in die Hand von Fachleuten. Je früher eine Förderung beginnt, umso günstiger ist die Prognose. Eltern können im Alltag viel für die Unterstützung des Spracherwerbs ihrer Kinder tun.

Wann spricht man von einer verzögerten Sprachentwicklung?

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Kind die Sprache entwicklungsgerecht erwirbt, dann sollten Sie sich zunächst mit der Erzieherin oder dem Erzieher im Kindergarten unterhalten, diese haben den Vergleich zu gleichaltrigen Kindern. Ob tatsächlich eine Sprachentwicklungsverzögerung oder -störung vorliegt, kann nur eine Fachperson (Sprachtherapeutin/Logopädin) genau feststellen. Diese Verzögerungen oder Störungen können sich auf die Aussprache, den Wortschatz und die Wortverwendung, auf die Grammatik der Sprache oder auch die gesamte Kommunikation beziehen.

Sie als Eltern oder auch die Erzieherin sollten auf folgende Merkmale eines normalen Spracherwerbs achten.

Phasen der Sprachentwicklung bei Kindern

Was können Sie tun, um die Sprache Ihres Kindes zu fördern?

 Um Sprache erwerben zu können, bedarf das Kind vielfältiger Anregungen aus der Umwelt.

Die wichtigste Form der Sprachförderung ist die alltägliche Kommunikation mit unseren Kindern. Begleiten Sie die Handlungen, die Sie mit den Kindern durchführen, mit Sprache (zum Beispiel „Wir decken jetzt den Tisch.“ „Ich lege den Baustein auf den Turm.“). Das Kind hat Freude an gemeinsamen (Spiel-)Erlebnissen mit Ihnen. Gehen Sie auf die Interessen und Vorlieben Ihres Kindes ein und sprechen Sie beim Spiel mit ihm, aber lassen Sie vor allem auch das Kind zu Wort kommen. Reagieren Sie auf die Neugier und die Fragen Ihrer Kinder.

Erstes Lebensjahr

Zweites Lebensjahr

Wortschatzspurt

Vorlesen, Erzählen und Spielen

 

Tipp: Hören Sie genau hin, was Ihr Kind Ihnen sagen möchte. Zeigen Sie ihm, dass Sie es als Gesprächspartner ernst nehmen und wecken Sie seine Lust am Sprechen!

 

Ihr Gesundheitsamt Vogtlandkreis

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