Informationen für Imker:
Amerikanische Faulbrut -
Sachsenweites Monitoring
2019 - 2022

Im Freistaat Sachsen wird vom 01. Februar 2019 bis zum 31. Dezember 2022 ein amtliches Monitoringprogramm zur Bewertung der Verbreitung der Amerikanischen Faulbrut der Bienen durchgeführt.

Die für die sächsischen Imker rechtsverbindliche Allgemeinverfügung der Landesdirektion Sachsen finden Sie hier auf der Internetseite der Landesdirektion Sachsen..

Im Rahmen des amtlichen Monitoringprogrammes entstehen dem Imker sowohl für die Probenahme als auch für die Untersuchung der Proben keine Kosten.
Hingegen haben die Imker die Probenahme zu dulden und müssen mitwirken.

Das Monitoring ist in Sachsen so konzipiert, dass pro Jahr jeweils ein Viertel aller Bienenhaltungen durch amtlich beauftragte Bienensachverständige beprobt wird. Als Probenmaterial werden Futterkranzproben oder Gemüllproben entnommen.

Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Vogtlandkreis wird die vogtländischen Imker in alphabetischer Reihenfolge ihres Nachnamens beproben. Im Jahr 2019 beginnen die Imker mit den Anfangsbuchstaben "A bis G".

Im Jahr 2020 folgen die Imker mit den Anfangsbuchstaben "H bis L".

Die im Jahr 2020 zu beprobenden Imker wurden durch unser Amt schriftlich aufgefordert, sich mit dem jeweils zugeordneten Bienensachverständigen in Verbindung zu setzen zwecks Terminabstimmung.

Die Bienensachverständigen erhalten von uns alle benötigten Probenutensilien (Holzspatel, Handschuhe, Probengefäße, Aufkleber, Untersuchungsaufträge, Abrechnungsbogen für die Tierseuchenkasse, Probenliste mit den zu beprobenden Bienenständen).
Diese Materialien liegen im LÜVA Vogtlandkreis in 08606 Oelsnitz, Stephanstraße 9, für die Bienensachverständigen zur Abholung bereit.

Die Bienensachverständigen erhalten von uns die amtliche Beauftragung in schriftlicher Form zusammen mit einer Liste der zu beprobenden Bienenstände.

Die Probenahme des Monitorings kann mit einer zusätzlichen klinischen Untersuchung auch für die Ausstellung einer amtstierärztlichen Gesundheitsbescheinigung verwendet werden. Die Imker stimmen das mit dem Bienensachverständigen ab.


Ihr Team Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Vogtlandkreis


Oelsnitz, 27.02.2020