Rouladen

Natürlich ist der Vogtländer kein Verächter von gutem Braten. Allerdings braucht er dazu viel "Brie", denn die Klöße müssen schwimmen. Vom Rind sind Rouladen und Sauerbraten besonders beliebt, wo noch oder wieder geschlachtet wird, gibt's "Rückgratsknochen und Meerrettichbrie" vom Schwein, zur "Kirmes" und zu Weihnachten steht Gänsebraten auf dem Programm, der bei Kalorienbewussten von den Flugenten abgelöst wird. Die Zubereitung ist aber gleich.

Rouladen

So wird es gemacht:

Die Anzahl der Rouladen richtet sich nach den Essenteilnehmern, die Größe nach dem "Haushaltsgeld".
Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Fleischscheiben quer zur Muskelfaser geschnitten wurden.

Man legt die Rouladen auf ein Brett und würzt mit Salz und Pfeffer, bestreicht mit Senf und belegt mit Schinkenspeckscheiben und Zwiebelringen, dann rollt man jede Roulade zusammen und fixiert sie mit einer Rouladennadel oder mit Haushaltszwirn.

In einer Kasserolle brät man sie in Fett ringsherum schön braun an, ebenso die Zwiebel und evtl. Knochen, füllt mit Rinderbrühe oder Wasser auf und schmort alles zirka 2 Stunden.

Getrocknete Waldpilze an der Soße verbessern den Geschmack. Mit etwas kaltem Wasser, angerührtem Kartoffelmehl oder mit einem handelsüblichen Soßenbinder wird die Soße tischfertig gemacht