Das Vogtland schmückt sich zum Weihnachtsfest

Wenn die Abende wieder länger werden, sich das Jahr dem Ende neigt, dann wird in Vogtlands Stuben gesägt, gehämmert gedrechselt und geklöppelt – die vogtländische Handwerkskunst lebt auf. Schön und glanzvoll soll alles werden, in den Fenstern, Hauseingängen und Vorgärten. Weihnachtsbräuche im Leben der Vogtländer von einst und jetzt, spielen eine bedeutende Rolle. Der Engel, die Bergmänner, die Klöpplerin und der Schnitzer, sind nicht umsonst die am meisten in Schwibbögen dargestellten Figuren, die es reichlich in allen Kunstformen zu bestaunen gibt.
Vorweihnachtszeit

Genauso Pyramiden, Weihnachtsleuchter und -sterne, mechanische Weihnachtsberge und Spielzeug. Sie bestimmen auch die zahlreichen Advents- und Weihnachtsmärkte, die es nahezu in allen Städten und Gemeinden des Vogtlandes gibt. Groß und Klein, Alt und Jung kommen zusammen und erfreuen sich am Lichterglanz, am Duft nach frisch gebrannten Mandeln und am Klang der Kirchenglocken, die die Vorweihnachtszeit im Vogtland prägen.
Veranstaltungen und Bräuche

Das größte Weihnachtsmännertreffen Sachsens, das immer am 2. Advent in Auerbach stattfindet und bis zu 400 Rauschebärte vereint, das Moosmänneltreffen in Plauen, ein riesiger Märchenumzug, Pyramidenfeste, die Schlossweihnacht in Netzschkau, Weihnachtskonzerte im Kerzenschein und das Stollen- und Zuckermännlebacken, sind nur einige Veranstaltungen und Bräuche, die man nur im Vogtland in der Advents- und Weihnachtszeit erleben kann.