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Berufliche Bildung, Qualifizierung Gefangener - Berufliche Qualifizierung (ESF)

Allgemeine Informationen

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung für Vorhaben zur beruflichen Qualifizierung von Gefangenen nach Ziffer II / 1. der ESF-Richtlinie "Qualifizierung Gefangener" (Nr. 07380)

Mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) werden berufliche Qualifizierungsvorhaben für Gefangene gefördert, die auf den Erhalt oder die Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit und der Vermittelbarkeit auf dem Arbeitsmarkt abzielen. In den Qualifizierungsprojekten werden Kenntnissen und Fähigkeiten für eine berufliche Tätigkeit am Arbeitsmarkt vermittelt.

Konditionen

Art der Förderung

  • Projektförderung, Anteilsfinanzierung
  • nicht rückzahlbarer Zuschuss

Höhe
bis zu 100 % der förderfähigen Ausgaben

(Details: siehe Förderbaustein / Programmseite der SAB)

Hinweise:
  • Es besteht kein Rechtsanspruch auf diese Förderung.
  • Bei einer Grundfinanzierung durch öffentliche Mittel ist nur ein Zuschuss für zusätzliche förderfähige Ausgaben möglich. 

Voraussetzungen

Antragsberechtigte

Geeignete Träger und Unternehmen, vorrangig mit Sitz oder Niederlassung im Freistaat Sachsen:

  • natürliche Personen
  • Personenvereinigungen
  • juristische Personen

Weitere Voraussetzungen

  • Die Vorhaben werden vorrangig innerhalb der Justizvollzugsanstalten durchgeführt.
  • Die Vorhabensdauer beträgt in der Regel drei bis zwölf Monate, soweit ein qualifizierter Abschluss erlangt werden kann, bis zu 24 Monate.
  • Die Vorhaben vermitteln vorrangig Kenntnisse, die zu einem anerkannten Berufsabschluss führen.
  • Soweit innerhalb des Durchführungszeitraumes das Ablegen einer Prüfung zu einem anerkannten Berufsabschluss nicht möglich ist, müssen die Vorhaben in modularer Form ausgestaltet werden.

Verfahrensablauf

  • Bevor Sie die Förderung beantragen, sollten Sie das Beratungsangebot der SAB nutzen.
  • Zur Prüfung der Förderfähigkeit Ihres Vorhabens reichen Sie vor der Antragstellung zum aktuellen Stichtag einen Vorhabensvorschlag bei der SAB ein.
  • Die Antragstellung erfolgt ausschließlich auf elektronischem Weg. Dazu steht im ESF-Antragsportal die Software PRANO bereit. Ein Login zur Antragstellung erhalten Sie, nachdem Sie sich angemeldet haben.
  • Den im Rahmen der Antragstellung auf dem Portal verbindlich gestellten Antrag reichen Sie auch in Papierform mit den weiteren erforderlichen Unterlagen, vollständig und rechtsverbindlich unterschrieben bei der SAB ein. Sie erhalten nach Prüfung einen Bescheid.

Abruf der Mittel, Verwendungsnachweis, Stammblattverfahren

Alle notwendigen Unterlagen zum Abruf der Mittel und zur Abrechnung im Verwendungsnachweis sind in der Antragssoftware PRANO integriert. Die Stammblatterfassung der Daten erfolgt ebenso in dieser.

Erforderliche Unterlagen

Die erforderlichen Formulare (sowie ein Infoblatt) beziehen Sie nach Eröffnung der Antragstellung online über Amt24 (Formulare & Online-Dienste) oder über die SAB. Informationen zu weiteren Unterlagen und Nachweisen erhalten Sie dann bei der Online-Antragsstellung.

Fristen

Über die jeweiligen Fristen zur Antragstellung und Bearbeitung (Stichtagregelung) informiert die SAB auf der Programmseite.

Stellen Sie den Antrag, bevor Sie mit dem Vorhaben beginnen. Nach Antragseingang bei der SAB (Datum des Posteingangsstempels) können Sie auf eigenes Risiko mit dem Vorhaben starten.

Achtung! Solange Sie noch keinen Bewilligungsbescheid erhalten haben, müssen Sie damit rechnen, dass Sie die Zuwendung nicht, nicht in der beantragten Höhe oder nicht zu dem beantragten Zeitpunkt erhalten.

Kosten (Gebühren)

keine

Rechtsgrundlage

Freigabevermerk

Sächsische Staatskanzlei, Redaktion Amt24; mit freundlicher Unterstützung durch die Sächsische Aufbaubank ? Förderbank ? (SAB). 09.07.2019

Eingabeaufforderung zur Ortsauswahl

(keine Ortsauswahl erforderlich)

Weiterführende Informationen