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Mittelstandsförderung - überbetriebliche Bildungsstätten (ÜBS) (SAB)

Allgemeine Informationen

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung nach Teil B/III.1 der Mittelstandsrichtlinie, Überbetriebliche Berufsbildung, Nr. 05083

Gefördert wird die Modernisierung bestehender überbetrieblicher Bildungsstätten (ÜBS), die der überbetrieblichen Aus- und Fortbildung dienen. Dazu zählen insbesondere:

  • der notwendige Umbau von Gebäuden
  • Ersatz- und Ergänzungsausstattungen von Werkstätten 

Ziel der Förderung ist es, durch anspruchsvolle überbetriebliche Angebote die Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten kleiner und mittlerer Betriebe zu ergänzen.

Konditionen

Art der Förderung
nicht rückzahlbarer Zuschuss

Höhe
grundsätzlich 15 % der zuwendungsfähigen Ausgaben (Summe aller öffentlichen Zuschüsse pro Vorhaben auf 85 % dieser Ausgaben begrenzt)

Umfang

  • zuwendungsfähig sind vorrangig Investitionsausgaben
  • bei Entwicklung zu Kompetenzzentren auch Personal- und Sachausgaben im Zeitraum von bis zu 4 Jahren

(Details: siehe Förderbaustein / Programmseite der SAB)

Hinweis: Ein Rechtsanspruch auf die Förderung besteht nicht.

Voraussetzungen

Antragsberechtigte

Träger der überbetrieblichen Bildungsstätten, insbesondere:

  • Handwerkskammern, Organisationen des Handwerks
  • Industrie- und Handelskammern
  • Fachverbände

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Nachweis des Bedarfs, der Notwendigkeit und der Zweckmäßigkeit des Vorhabens durch ein Gutachten
  • Nachweis über die Inanspruchnahme von Förderungsleistungen des Bundes, die Zuschüssen nach dieser Richtlinie entsprechen oder mit ihnen vergleichbar sind
  • Befürwortung der Errichtung der Berufsbildungsstätte durch die zuständige Industrie- und Handelskammer (IHK) oder Handwerkskammer
  • gesicherte Finanzierung der laufenden Lehrgangskosten sowie der Kosten des Vorhabens und dessen Folgekosten
  • Nachweis, dass der oder die Antragstellende für das Gebäude oder das Grundstück einen langfristigen Miet- oder Pachtvertrag hat oder Eigentümer des Grundstücks ist
  • Größe der Einrichtung, die eine wirtschaftliche Nutzung ermöglicht
  • Zweckbindungsfristen: 25 Jahre bei Neu- und Erweiterungsbauten, zehn Jahre für übrige Baumaßnahmen, fünf Jahre bei Ausstattungsgegenständen

Weitere Voraussetzungen

  • Aufstellen eines Schulungsplans
  • Sicherstellung der geplanten Auslastung
  • bei privatrechtlich organisierter Trägerschaft: gegebenenfalls weitere Nachweise, insbesondere Nutzungsverträge der ausbildenden Betriebe

Verfahrensablauf

Anzeige / fachliche Stellungnahme

Das Vorhaben muss zunächst den beteiligten staatlichen Stellen angezeigt werden. Projektträger wenden sich dazu an das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Das Ministerium nimmt Stellung zum Vorhaben und stellt das Einvernehmen mit Zuwendungsgebern des Bundes her.

Antragstellung

  • Die Antragstellung erfolgt schriftlich auf den vorgeschriebenen Vordrucken bei der Sächsischen Aufbaubank ? Förderbank ? (SAB). Die erforderlichen Formulare beziehen Sie online über Amt24 ("Formulare & Online-Dienste") oder über das SAB-Förderportal.
  • Die verantwortlichen SAB-Mitarbeiter prüfen den Antrag des Projektträgers und geben diesem schriftlich Bescheid, ob und in welchem Umfang der Antrag bewilligt ist.

Auszahlung

Die SAB zahlt den Zuschuss auf Abrufantrag aus.

Erforderliche Unterlagen

für die Beantragung:

  • Antragsformular
  • für die Auszahlung: Abrufantrag

Welche Unterlagen die SAB darüber hinaus benötigt, ist im Antragsformular aufgeführt.

Fristen

Antragstellung: vor Beginn des Vorhabens

Hinweis: Beginnen Sie mit dem Modernisierungsvorhaben nicht, bevor Ihnen die Bewilligung der SAB vorliegt oder deren Genehmigung zum vorzeitigen Beginn.

Kosten (Gebühren)

keine

Rechtsgrundlage

Freigabevermerk

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, mit freundlicher Unterstützung durch die Sächsische Aufbaubank ? Förderbank ? (SAB). 18.06.2018

Eingabeaufforderung zur Ortsauswahl

(keine Ortsauswahl erforderlich)

Weiterführende Informationen