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Unbemannte Luftfahrtsysteme (Drohnen) und Flugmodelle, Aufstiegserlaubnis beantragen

Allgemeine Informationen

Erteilung der Betriebserlaubnis für unbemannte Luftfahrtsysteme und Flugmodelle gemäß Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO)

Für den Betrieb eines Flugmodells oder unbemannten Luftfahrtsystems kann eine Erlaubnis erforderlich sein. Ob Sie eine Erlaubnis brauchen, ist gerät- und ortsabhängig.

Keine Erlaubnis erforderlich ist, wenn Ihr Fluggerät:

  • weniger als fünf Kilogramm Gesamtmasse hat,
  • nur über Elektroantrieb (die Anzahl der Antriebe spielt dabei keine Rolle) verfügt,
  • nur am Tag und in Sichtweite betrieben wird,
  • in einer Entfernung von größer 1,5 Kilometern zu der Begrenzung von Flugplätzen (d. h.: Flughäfen, Verkehrs- und Sonderlandeplätzen sowie Segelfluggeländen) betrieben wird,
  • den kontrollierten Luftraum (z  B. Kontrollzonen an den Flughäfen) nicht benutzt,
  • nicht höher als 100 Meter über Grund oder Wasser fliegt (ausgenommen davon ist der Betrieb auf zugelassenen Modellfluggeländen oder der Steuerer beim Betrieb von Flugmodellen hat eine entsprechender Bescheinigung oder gültige Fluglizenz),
  • der Flug über bestimmte Gebiete, Anlagen und Eirichtungen nicht generell verboten ist.

Falls mindestens eine der genannten Bedingungen nicht zutrifft, benötigen Sie für das Gebiet in Sachsen eine Betriebserlaubnis von der Landesdirektion Sachsen und gegebenenfalls noch zusätzlich die Flugverkehrskontrollfreigabe vom Tower der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) des Flughafens.

Darüber hinaus müssen Sie die Vorschriften des Datenschutzes beachten.

Weiterführende Informationen

?>?Formulare und Downloads (Luftverkehr)

Eingabeaufforderung zur Ortsauswahl

(keine Ortsauswahl erforderlich)

Zuständige Stelle

Landesdirektion Sachsen, Referat Luftverkehr

Voraussetzungen

  • Sie besitzen ein Fluggerät und wollen es steigen lassen.
  • Sie haben eine ausreichende Lufthaftpflichtversicherung.
  • Das Steuern der Drohne fällt unter die § 21a Abs. 1 oder § 21b Abs. 1 Luftverkehrsordnung
Hinweis: Über die einzelnen Bestimmungen informieren Sie sich bitte auf der Internetseite "Drohnen und Flugmodelle" der Landesdirektion Sachsen.

Verfahrensablauf

Beantragen Sie die Aufstiegserlaubnis schriftlich bei der Landesdirektion Sachsen ("zuständige Stelle"). Das erforderliche Antragsformular beziehen Sie hier über Amt24 oder über das Portal der Landesdirektion.

  • Reichen Sie den ausgefüllten und unterschriebenen Antrag einschließlich Unterlagen bei der zuständigen Stelle ein.
  • Zur Prüfung Ihres Antrags holt die Luftverkehrsbehörde die Stellungnahme anderer Beteiligter ein.
  • Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie die Erlaubnis in Form eines schriftlichen Bescheides.

Erforderliche Unterlagen

  • Antragsformular
  • Nachweise und Erklärungen

Eine detaillierte Auflistung aller erforderlichen Unterlagen finden Sie im Antragsvordruck, Einzelheiten stimmen Sie bitte mit der zuständigen Stelle ab.

Fristen

Gültigkeit (allgemeine Aufstiegserlaubnis): 2 Jahre

Kosten (Gebühren)

Verfahrensgebühr: aufwandsabhängig

Hinweise (Besonderheiten)

An den Verkehrsflughäfen Dresden und Leipzig/Halle gibt es sogenannte Kontrollzonen (Dresden und Leipzig). Diese können für jeden einzelnen Flughafen bei der DFS eingesehen werden. Innerhalb der Kontrollzonen benötigen Sie eine Flugverkehrskontrollfreigabe (§ 21 Abs. 1 Nr. 2 bzw. Nr. 5 LuftVO), wenn Sie ihr unbemanntes Fluggerät

  • höher als 50 Meter über Grund oder Wasser oder
  • in einer Entfernung von geringer als 1,5 Kilometern zur Flughafenbegrenzung betreiben.

Rechtsgrundlage

Freigabevermerk

Sächsische Staatskanzlei, Redaktion Amt24. 24.01.2019