Gedenkstein erinnert  an die Grenzöffnung zwischen Posseck und Regnitzlosau

Gemeinsam mit dem Landrat des Landkreises Hof, Dr. Oliver Bär, Landtagsabgeordneten, Bürgermeistern und weiteren Gästen, konnte Landrat Rolf Keil an der „Hager-Scheune“ in Posseck, unmittelbar an der heutigen Landesgrenze zu Bayern, am Jubiläumstreffen „30 Jahre Grenzöffnung“ teilnehmen und einen Gedenkstein einweihen.

In seinem Grußwort erinnerte er an die Ereignisse vor 30 Jahren, die sich für die Menschen auf beiden Seiten in diesen Tagen buchstäblich überschlugen.

Der Gedenkstein an der Landesgrenze erinnert uns und unsere Nachfahren an die Öffnung der Grenze zwischen den beiden Orten Posseck und Regnitzlosau am 21. Dezember 1989. Die Grenzöffnung wurde damals nach einer abendlichen Demonstration von Einwohnern beider Orte friedlich erzwungen.

Kein anderes Ereignis der jüngeren Geschichte hat die Zeitzeugen so nachhaltig beeinflusst, wie die friedliche Revolution 1989, der Fall von Mauer und Stacheldraht und die damit einhergehende Grenzöffnung. Die Öffnung des Eisernen Vorhangs gehört zum Gemeinschaftserlebnis einer ganzen Generation. Und gerade deshalb ist es wichtig, die damals gewonnene Freiheit, als nicht selbstverständlich zu betrachten. Sehr deutlich wird dies vor allem durch die aktuellen gesellschaftlichen Ereignisse in unserem Land, so Landrat Rolf Keil in seiner Rede.

Wir sollten nie vergessen, was an diesen Tagen vor 30 Jahren geschah und wir sollten auch nicht vergessen, was die Teilung unseres Vaterlandes ursprünglich verursacht hat. Deshalb werde ich nicht müde immer wieder zu betonen, wie wichtig es ist unsere freiheitlich demokratische Grundordnung mit aller Kraft zu verteidigen und für sie einzustehen.