01.08.2019

Gemeinsames Fahndungszentrum für das Vogtland und Oberfranken

Ein erster Schritt im Ausbau für die gemeinsame Polizei – Arbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und dem Freistaat Bayern ist getan.
In Plauen ist nun das gemeinsame Fahndungs- und Kompetenzzentrum von Polizei Sachsen, Bayerischer Polizei und Bundespolizei in Betrieb.

Sachsens Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller, sein bayerischer Amtskollege Joachim Herrmann und der Präsident der Bundespolizeidirektion Pirna, André Hesse unterzeichneten dazu die Kooperationsvereinbarung. 
Auch Dr. Uwe Drechsel, der Beigeordnete des Landrates des Vogtlandkreises, nahm an der Veranstaltung teil. Er begrüßt eine engere, grenzüberschreitende Zusammenarbeit.


Künftig wird vom neuen Zentrum aus die gemeinsame Fahndungs- und Kontrolltätigkeit der Polizei im Raum Vogtland und Oberfranken koordiniert. Nach Bautzen hat nun Plauen die zweite Fahndungseinrichtung dieser Art im Freistaat Sachsen. Eine Besonderheit, zumal auch der Freistaat Bayern beteiligt ist.
Der Freistaat Sachsen und der Bund haben vereinbart, drei gemeinsame Fahndungs- und Kompetenzzentren (FKZ) entlang der Fahndungsachse Görlitz-Chemnitz-Plauen einzurichten. Am 12. November 2018 wurde das FKZ „Ostsachsen“ in Bautzen eröffnet. Darauf folgte nun das FKZ „Vogtland“ unter der Beteiligung der Bayerischen Polizei in Plauen. Ende August 2019 soll das FKZ „Mittelsachsen“ in Stollberg eröffnet werden.