Landkreis stattet Winterdienst
mit zusätzlicher Technik aus

Winterdienst-Kolonne ist startklar

Alle vier Straßenmeistereien des Vogtlandkreises sind fit für die bevorstehende Wintersaison. Landrat Rolf Keil überzeugte sich in der Straßenmeisterei Falkenstein vor Ort vom Vorbereitungstand des Winterdienstes. Von Falkenstein, Adorf, Plauen und Reichenbach aus, werden von den vier Teams rund 1.125 Kilometer Bundes-, Staats- und Kreisstraßen betreut. In Abhängigkeit von den Witterungsbedingungen sind im Schnitt etwa 27 Mitarbeiter in den vier Straßenmeistereien von 3 Uhr morgens bis 22 Uhr abends im Winterdiensteinsatz.

Wenn es die Witterung nicht anders erlaubt, werden die Schichten verlängert bzw. durchgängig Winterdienst angesetzt, so Dietmar Rentzsch, der zuständige Amtsleiter.

Kolonnenführer Jürgen Roland, Landrat Rolf Keil, Straßenbauamtsleiter Dietmar Rentzsch und Straßenmeister Thomas Wagner (v.l.) im Gespräch vor der Winterdiensttechnik (Foto oben rechts). Foto: Landratsamt 

Schichtbeginn ist für die Frühschicht, je nach Witterungslage um 3 bzw. um 4 Uhr bis 12.45 Uhr.  Die Nachmittagsschicht beginnt um 13 Uhr und endet zirka 21.45 Uhr Den Straßenmeistereien stehen insgesamt 16 eigene kombinierte Winterdienstfahrzeuge, 22 Unternehmerfahrzeuge, 1 Miet-LKW und 2 Traktoren zur Verfügung. Weiterhin können 4 eigene Multicars eingesetzt werden. Bei starken Schneefällen bzw. Verwehungen können insgesamt 7 Schneeschleudern bzw. –fräsen an eigenen Unimogs bzw. Unternehmerfahrzeugen angebaut werden.

Für einen reibungslosen Winterdienstablauf wurde auch dieses Jahr wieder in neue Fahrzeug- und Gerätetechnik investiert, rund 511.000 Euro. Dafür wurden Unimog, LKW und Streumaschinen angeschafft. Vier Schneepflüge erhielten eine Generalüberholung.

Die Straßenmeistereien im Vogtlandkreis haben eine Einlagerungskapazität von zirka 8.700 Tonnen Auftausalz. Im Frühbezug wurden 6.525 t Auftausalz beschafft.

Somit sind die vorhandenen Hallen in den Straßenmeistereien zu Beginn des Winters zu 100 Prozent gefüllt.

Der Fahrzeug- und Geräteeinsatz mit dem entsprechenden Personal sowie der Salzverbrauch werden genauestens überwacht und ausgewertet.

In der Winterdienstperiode 2017/2018 gab es 124 Einsatztage mit 76 Räumtagen und 96 Streutagen. Der Streusalz- und Soleverbrauch lag bei insgesamt 9.424 Tonnen. Dies entspricht in etwa genau den Werten der vorangegangenen Winterdienst-Perioden.

Der Winterdienst mit Personal, Fahrzeugen und Streugut kostet im Jahr rund 2,8 Millionen Euro. Landrat Rolf Keil bedankte sich bei den Mitarbeitern und Verantwortlichen  der vier Straßenmeistereien für den Vorbereitungstand und wünschte allen Beteiligten eine möglichst unfallfreie Saison. Gleichzeitig appellierte der Landrat  an alle Kraftfahrer, sich rechtzeitig auf den winterlichen Straßenverkehr einzustellen und Rücksicht auf die Winterdienstfahrzeuge zu nehmen.