Landrat Rolf Keil übergibt Fördermittelbescheide 

Im Waldpark entsteht eine „NaturScheune“

Landrat Rolf Keil konnte dem Team vom  Waldpark Grünheide gleich zwei Fördermittelbescheide übergeben. 2018 hatte der Waldpark  über den Leader-Koordinationskreis „Westerzgebirge" Mittel beantragt, die nun positiv beschieden wurden.  

Zum einen geht es um die „Aufwertung des Freisitzbereiches am Spielplatz". Die Gesamtsumme dafür, in Höhe von 82.000 Euro, wird mit 80 Prozent gefördert. Für die Umsetzung des zweite Vorhabens: „NaturScheune"  erhält der Waldpark Grünheide einen  Zuschuss in Höhe von 50.000 Euro.

Das Projekt „NaturScheune" beschäftigt sich mit den Themen Klimawandel, Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Umweltbewußtsein.  Die zunehmende Naturentfremdung  sind wesentliche Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft. Unsere Kinder und Jugendlichen für diese Problemfelder zu sensibilisieren  und hilfreiche Angebote und Projekte zu generieren sind dabei das Hauptanliegen, sind sich Landrat Rolf Keil und Waldparkchef Joachim Otto einig.

Besondere Anstrengungen unternimmt der Waldpark Grünheide bei der Ausrichtung der Einrichtung  und seiner Freizeitangebote, diese schrittweise barrierefrei zu gestalten und damit für alle Besuchergruppen zu erschließen, lobt Landrat Rolf Keil das Konzept der beliebten Erholungseinrichtung für Kinder, Jugendliche, Familien und Vereine.   

Unter dem Motto „Lernen durch Erleben", stellt sich der Waldpark dieser Aufghabe. In der Nähe zur entstehenden Forstschule in Reiboldsgrün ist eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Sachsenforst und der engagierten Arbeit der Waldpädagogen des Wadparks möglich.

Das Entstehen einer  „NaturScheune"  soll die Arbeit auf eine neue Qualitätsstufe heben, indem konzentriert, didaktisch aufbereitet und wetterunabhängig  das Konzept zur Senibilisierung der Biodiversität umgesetzt werden könnte, so Otto bei der übergabe der Fördermittelbescheide. 

Mit dem Vorhaben  soll die Nachhaltigkeit am Beispiel ökologischer Waldwirtschaft und Schutz des Hochmoores, mit erlebbaren und begreifbaren Naturerfahrungen, regionalen Lebensmittelkreisläufen und alter Getreide- und Kartoffelsorten, das Verständnis für Land- und Forstwirtschaft und das traditionelle Handwerke befördert werden.