03.07.2020

Neues Kompetenzzentrum für den Brand- und Katastrophenschutz: Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren unterstützen bei der Projektumsetzung


Im Rahmen einer Informationsveranstaltung zum aktuellen Arbeitsstand der Planungen des Kompetenzzentrums für den Brand- und Katastrophenschutz haben sich Landrat Rolf Keil, Sachgebietsleiter Ingo Glaß, Kreisbrandmeister Gerd Pürzel und Thomas Schlosser vom Katastrophenschutz bei den Mitgliedern der beratenden Arbeitsgruppen sowie dem Kreisfeuerwehrverband für deren Unterstützung bedankt.

In zahlreichen Arbeitstreffen wurden und werden Vertreter der Stadt- und Gemeindewehrleiter, Kreisausbilder sowie Vertreter der Jugendfeuerwehr in die Planung und Umsetzung des Kompetenzzentrums eingebunden.

Diese Zusammenarbeit ist wichtig, um die Bedürfnisse bei der Ausbildung am Standort in Eich künftig erfüllen zu können. So fließen Details aus verschiedenen Ausbildungsbereichen, wie der Technischen Hilfeleistung, ABC-, Funk- oder Heißausbildung aber auch der Brandschutzfrüherziehung oder Löschmittelkunde in die Planungen ein.


Ziel ist es, dass am künftigen Kompetenzzentrum für den Brand- und Katastrophenschutz in Eich Jugendarbeit, Brandschutzerziehung und Nachwuchsförderung konzentriert und zentral koordiniert werden – und das generationenübergreifend. Damit soll das öffentliche Interesse am Ehrenamt bzw. an den einschlägigen Berufsbildern der Gefahrenabwehr sowie die Nachwuchsgewinnung gestärkt werden. Darüber hinaus soll ein zentrales Katastrophenschutzlager angegliedert werden. Derzeit sind insgesamt 3500 Männer und Frauen in 159 Feuerwehren im Vogtlandkreis aktiv.

In seiner jüngsten Sitzung hatte der Kreistag endgültig grünes Licht für die Umsetzung des Zentrums gegeben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 9,76 Millionen Euro. Neben Fördermitteln aus dem EU-LEADER-Programm hat auch der Freistaat Sachsen finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt.