Preisträger kommen aus acht
verschiedenen Schulen 

Der Informatikwettbewerb wurde bereits zum 23. Mal in den sächsischen Oberschulen durchgeführt. Er wird an der Oberschule in vier Alterskategorien Klasse 5/6, Klasse 7/8, Klasse 9 und Klasse 10 ausgerichtet.

Zirka 300 Schüler von 13 Schulen haben sich in der ersten Stufe, die an den Schulen in Eigenregie stattfindet, an diesem Leistungsvergleich beteiligt. Daraus hervor gehen die Schulsieger in den jeweiligen Altersbereichen, die Landrat Rolf Keil im gastgebenden Unternehmen IAMT Weischlitz mit dem Geschäftsführer Volker Treichel und verantwortlichen Lehrern des Wettbewerbes auszeichnete.

In seinem Grußwort lobte Landrat Rolf Keil das akribische Herangehen der jungen Siegerinnen und Sieger bei der Lösung der variantenreichen und sehr anspruchsvollen Aufgabenstellungen und schlug eine Parallele zur IAMT Erfolgsgeschichte, die auf die sorgfältige und exakte Arbeit erfahrener Techniker und Ingenieure zurückzuführen ist.

Die Aufgaben beinhalteten einen theoretischen Teil von 45 Minuten und einen praktischen Bereich über 90 Minuten, wobei sich die Inhalte im Wesentlichen am Unterrichtsstoff der jeweiligen Klassenstufe orientierten.

Für die zweite Stufe qualifizierten sich die Schulsieger der einzelnen Altersklassen. Sie fand in diesem Jahr am 14.03.2018 in den Computerkabinetten der Oelsnitzer Oberschule mit zentral zur Verfügung gestellten Aufgaben statt. Daran nahmen 39 Schüler von 11 Schulen teil.

In Klasse 6 mussten sich die Schüler im theoretischen Teil neben Begriffen zur Computertechnik mit der Zeichenkodierung ähnlich der Blindenschrift auseinander setzen. Im praktischen Teil ging es um die Programmierung in der Sprache Scratch. Dabei sollte zuerst eine Übersicht über die Befehle dieser Sprache mit einer Textverarbeitung erstellt werden. Im zweiten Teil ging es darum, ein kleines Programm immer mehr zu erweitern, so dass eine kleine Geschichte entsteht.

In Klasse 8 standen im theoretischen Teil die Kenntnisse in Bezug auf die Nutzung mobiler Endgeräte im Vordergrund. Im praktischen Teil wurde eine Radtour durch Sachsen geplant. Neben der Streckenplanung mit Hilfe des Internets, wurde auch eine Präsentation zu Zwischenzielen auf dieser Tour erstellt.

In Klasse 9 lag der Schwerpunkt auf der Steuerung einer Ampelanlage. Bereits im theoretischen Teil fand die Vorplanung statt, welche dann im praktischen Teil fortgesetzt wurde. Den Abschluss bildete dann die Programmierung einer Fußgängerampel mit fließendem Verkehr, welcher durch einen Fußgänger unterbrochen wurde.

In Klasse 10 ging es im theoretischen Bereich um sehr unterschiedliche Themenkomplexe. Neben dem Datenschutz und Begriffen aus der Computertechnik sollten auch Kenntnisse über Funktionen der Tabellenkalkulation und aus der Verschlüsselung nachgewiesen werden. Der praktische Teil beschäftigte sich mit der Strukturierung einer Kundendatenbank in einem Fahrradgeschäft und der Planung eines Serienbriefes an ausgewählte Kunden.

Die Preisträger kommen in diesem Jahr von acht verschiedenen Schulen des Vogtlandkreises. Die Arbeiten der drei Erstplatzierten der jeweiligen Altersklassen wurden zur Ermittlung des besten sächsischen Schülers an die zentrale Aufgabenkommission gesandt. In diesem Jahr konnten vier Schüler aus dem Vogtland einen Platz unter den ersten drei Schülern in Sachsen erreichen. Weitere zwei 4. Plätze wurden erreicht.