21.11.2019

Straßenverbindung Plesná – Bad Brambach samt Radweg fertiggestellt

Die Erneuerung der historischen, grenzüberschreitenden Straßenverbindung Plesná – Bad Brambach ist fertiggestellt. Die Gemeinschaftsmaßnahme zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik gab Landrat Rolf Keil mit seinen tschechischen Partnern, dem Viezehejtmann  Martin Hurajčík, den Bürgermeistern Petr Schaller  Plesná,  Mgr. Dalibor Blažek Aš, Maik Schüller Bad Brambach und weitern Gästen offiziell für den Verkehr frei.

Die Wiederherstellung der historisch, grenzüberschreitenden Straßenverbindung als Kreisstraße K 7846 ist ein wichtiger Faktor für die beidseitige Entwicklung der Völkerverständigung, der Wirtschaft und des Tourismus, würdigt Landrat Rolf Keil das Vorhaben. Alle Redner betonten die große Freude darüber, dass jetzt wieder das geeint wurde, was schon immer zusammengehörte. Dabei meinten sie die Orte Bad Brambach und Plesná, die nun wieder ganz bequem auf kurzem Weg per Auto, zu Fuß und mit dem Rad erreicht werden können.

Die Umsetzung des Vorhabens begann mit einer Kooperationsvereinbarung, die im August 2015 in Bad Brambach von den Vertretern des Bezirks Karlovy Vary, des Vogtlandkreises, der Stadt Plesná und der Gemeinde Bad Brambach unterzeichnet wurde.

Auf deutscher Seite wurde der Abschnitt Grenzübergang Plesná bis zur Anbindung an die B 92 geplant, der eine Länge von rund 1 km hat.

Insgesamt hat das gesamte grenzüberschreitende Projekt einen finanziellen Umfang von 9,015 Millionen Euro, für den Vogtlandkreis beträgt der Anteil 3,55 Millionen Euro. Es werden 85 Prozent  aus Mitteln der EU gefördert.

Weiterhin wurde der straßenbegleitende Radweg gebaut, der sich direkt an den neuen weiterführenden Radweg auf tschechischer Seite anschließt. Er hat eine große touristische Bedeutung als Bindeglied mit vorhandenen Radwegen in Richtung Karlovy Vary und As. Die Bausumme für diesen Radweg beträgt 196.000 Euro. Für diese Maßnahme erfolgt die Finanzierung aus Fördermitteln des Freistaates Sachsen über die Richtlinie des kommunalen Straßen- und Brückenbaues Teil A in Höhe von 90 Prozent und aus Eigenmitteln des Vogtlandkreises  in Höhe von 10 Prozent.

Der Spatenstich für diese Maßnahme erfolgte am 02.05.2019.

Ein Dankeschön gilt dem Ingenieurbüro Projekta GmbH Auerbach und der bauausführenden Firma VSTR AG aus Rodewisch.