Meldung zur Abfallwirtschaft

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An-, Um- und Abmeldung zur Abfallwirtschaft

Allgemeine Information

Ab dem 01.01.2019 gilt im Vogtlandkreis ein einheitliches Satzungsrecht für den Bereich Abfallwirtschaft.

Danach sind alle bewohnten, gewerblich oder ähnlich genutzten Grundstücke im Vogtlandkreis zur Abfallentsorgung anzumelden.

Rechtgrundlage

Häufig gestellte Fragen

 Vogtlandkreis ab 2019

Wer muss sich melden und wie?

Alle Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken im Vogtlandkreis sind verpflichtet diese zur kommunalen Abfallentsorgung anzumelden.

Dies gilt jedoch nur, wenn Gebäude auf den Grundstücken bewohnt, gewerblich oder ähnlich genutzt werden.

Die Meldung muss schriftlich erfolgen. Hierfür können Sie das vorbereitete Meldeformular verwenden. Es sind aber auch formlose Mitteilungen per E-Mail oder auf dem Postweg möglich.

Telefonisch können Sie keine An-, Um- oder Abmeldungen mitteilen.

Was muss mitgeteilt werden?

Für die Erhebung der Abfallgebühren gelten ab 2019 andere Grundlagen.

Grundsätzlich sind alle erheblichen Informationen, die für die Erhebung der Abfallgebühren entscheidend sind, anzugeben.

Folgende Angaben müssen mitgeteilt werden: 

  • Anschrift des Grundstückes (Ort, Ortsteil, Straße, Hausnummer)
  • Name und Anschrift des Eigentümers und, sofern vorhanden, des Zustellvertreters (z. B. gesetzlicher Betreuer, Grundstücksverwalter)
  • Verwaltervollmacht, sofern ein Verwalter bevollmächtig wurde, für den Eigentümer Handlungen vorzunehmen
  • Angaben zur Nutzungsart (privat und/oder gewerblich)
  • Anzahl der privaten Nutzungseinheiten
  • Gesamtzahl der Personen
  • Anzahl der gewerblichen Nutzungseinheiten
  • Anzahl der Beschäftigten je gewerblicher Nutzungseinheit
  • zusätzlich bei Schulen und Kindertagesstätten: Anzahl der Kinder und Schüler
  • zusätzlich bei Beherbergungsbetrieben, Heimen, Krankhäusern: Anzahl der Betten
  • zusätzlich bei Naherholungszentren, Campingplätzen, Kleingärten: Anzahl der Zelt-, Stell-, Dauercampingplätze, Parzellen, Bungalows
  • benötigte Restabfallbehälter, Bio- und Papiertonnen

Ergeben sich Änderungen zu den genannten Punkten, informieren Sie uns bitte unverzüglich.

Wie erfolgt die Meldung von Leerstand?

Wenn Nutzungseinheiten über einen Zeitraum von mindestens zwei Kalendermonaten unbewohnt oder ungenutzt sind, können diese abgemeldet werden. Für diesen Zeitraum und die jeweilige Nutzungseinheit ist dann keine Festgebühr zu entrichten.

In den Fällen von Leerstand kann ein Antrag auf Gebührenminderung gestellt werden. Dieser ist grundsätzlich einen Monat nach Ende des Leerstandes, jedoch spätestens bis 31.01. des Folgejahres zu stellen. Dies gilt auch in den Fällen, in denen der Leerstand am 31.12. des jeweiligen Kalenderjahres noch besteht.

Was sind Nutzungseinheiten?

Die Berechnungsgrundlage für die sogenannte Festgebühr bilden die Nutzungseinheiten. Dabei wird zwischen privaten und gewerblichen Nutzungseinheiten unterschieden.

Als private Nutzungseinheit versteht man alle einzelnen abgeschlossenen Wohneinheiten wie Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften, Miet- und Eigentumswohnungen, Wochenendhäuser und Wohngemeinschaften in denen private Haushalte geführt werden.

Als gewerbliche Nutzungseinheit sind alle eigenen, verpachteten oder vermieteten, gewerblich oder nicht privat genutzten Einheiten zu verstehen. Dazu gehören zum Beispiel Praxen, Kanzleien, Krankenhäuser, Verwaltungen, Sportstätten, Vereinsräume, Gewerbe- und Handelsbetriebe, Schulen und öffentliche Einrichtungen.

Was ist ein Einwohnergleichwert?

Ein Einwohnergleichwert (EWG) ist der auf einen Einwohner bezogene Umrechnungswert. Er ergibt sich je nach Art des Gewerbes unter anderem aus der Anzahl der Beschäftigten, Anzahl der Betten (bei Beherbergungseinrichtungen) oder Anzahl der Personen (bei Schulen und Kitas).