Grippewelle im Abklingen begriffen 

Das Gesundheitsamt informiert, dass aktuell die Influenza-Aktivität weiter zurückgeht. Der Höhepunkt der Grippewelle ist überschritten und die diesjährige Grippewelle scheint so gut wie beendet. Im Vogtlandkreis wurden bis zum 07.04.2019 878 Erkrankungsfälle gemeldet. Die erkrankten Personen waren mehrheitlich nicht geimpft. Sechs Patienten verstarben.

Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankung (ARE) ist in der 14. KW 2019 im Vogtlandkreis deutlich zurückgegangen. Unter den Erregern haben Influenzaviren den größten Anteil. Eine Infektion mit Grippe-Viren kann immer zu schweren Krankheitsbildern bis hin zum tödlichen Verlauf führen. Aus diesem Grund wird seit vielen Jahren regelmäßig, insbesondere für besonders gefährdete Personengruppen (Kinder, Schwangere, Personen mit chronischen Krankheiten, Personen über 60 Jahre, Personen mit viel Publikumsverkehr) die Impfung empfohlen.

In der gegenwärtigen Saison wird häufig bei Erkrankten ein Influenza-A-Virus nachgewiesen, der im Vierfach-Impfstoff enthalten ist. Dieser Impfstoff wurde für diese Saison von der Sächsischen Impfkommission empfohlen, er ist wirksam. Ein Influenzaimpfstoff schützt allerdings generell nicht 100%ig vor Erkrankung, das hängt noch von verschiedenen individuellen Faktoren des Impflings ab, aber zumindest werden auch die Krankheitsverläufe abgemildert.

Deswegen empfiehlt das Gesundheitsamt zusätzlich in jedem Fall, sich durch persönliche Hygienemaßnahmen vor Ansteckung zu schützen:

  • Gründliches Händewaschen
  • Vermeiden von Händeschütteln
  • Abstand zu hustenden und niesenden Personen halten
  • Engen Kontakt zu Erkrankten vermeiden.

Wer selbst an einem Atemwegsinfekt erkrankt ist, soll andere nicht anhusten oder anniesen und häufig die Hände waschen, besonders auch nach dem Gebrauch eines (Einmal-)Taschentuches.

Aktuelle Informationen zur Influenza im Vogtlandkreis finden Sie ab sofort  immer hier (www.vogtlandkreis.de) sowie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts (www.rki.de). Eine Bürgerinformation der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung steht auf www.infektionsschutz.de kostenlos zum Download zur Verfügung.