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Schulanfang: Wie süß muss die Zuckertüte sein?

Der Schulanfang ist ein ganz besonderer Meilenstein im Leben eines Kindes, seiner Eltern und Familie.
Ganz traditionell gehört eine große volle Zuckertürte zu diesem Ereignis, die den Start ins Schülerleben versüßen soll.

Zuckertüten wachsen nicht gefüllt am Zuckertütenbaum. Nein, sie werden von uns, Eltern, Großeltern gepackt. Meist geht die erste Überlegung in Richtung Süßigkeiten wie Schokolade, Gummibärchen, Bonbons, Riegel, Kekse, Kaugummi und ähnliche Dinge. Doch tun wir unserem Schulanfänger damit wirklich etwas Gutes?
Übermäßiger Konsum von Süßem kann Zahnschäden verursachen. Auch an ganzkörperliche Auswirkungen wie Übergewicht, als Folge von zu vielen zuckerhaltigen Lebensmitteln und zu wenig Bewegung, sollte gedacht werden.
Aber welche Alternativen gibt es?
Bei nicht essbaren Überraschungen sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Erinnern Sie sich noch, was Sie früher in der Grundschule während der Pause gern gespielt haben? Gummihüpfen (Gummitwist) und Kästchenhüpfspiele sind auch heute noch in – und bieten einen Anhaltspunkt, womit man dem Schulkind eine Freude machen kann. Ein schönes farbiges Gummiband, Glasmurmeln, Kreide, mit der man Kästchen auf den Schulhof malen kann, aber auch Knetmasse, ein Hüpfseil oder Ball regen zum Spielen und Bewegen an.
Ebenso können kleine Bücher, Puzzles, Luftballons, Bausteine, Kartenspiele, Malbücher oder ein schöner Stift und Radiergummi Freude bereiten.
Hörspiel, Mundharmonika und Matchbox-Auto können eine Idee sein ebenso wie Haarspängchen oder ein Schlüsselanhänger.
Weitere praktische Überraschungen wären z. B. ein Zahnputzreiseset, eine Frühstücksbox, die Lieblingshautcreme, ein Bekleidungsstück wie Söckchen oder Unterwäsche oder einfach ein Gutschein für gemeinsame Unternehmungen egal welcher Art (Tierpark, Schwimmbad etc. ).
An Nahrungsmitteln eignen sich auch Nüsse, Vollkorngebäck oder Reiswaffeln. Auch Studentenfutter ist eine gesunde Alternative und liefert gleich allerlei Nährstoffe fürs Gehirn. Kaugummis ohne Zucker sind zahnschonender als ihre zuckerhaltigen Verwandten. Das Zahnmännchen-Logo kann hier Orientierung sein.
Und auf Süßigkeiten in Maßen muss natürlich auch nicht verzichtet werden.
Diese Möglichkeiten sind nur Einige von Vielen, die eine Alternative zu den vielen süßen Verführungen darstellen können.

Übrigens - wie viel Süßwaren „erlaubt“ sind, beurteilen Ernährungsexperten etwas unterschiedlich. Einig sind sie sich darüber, dass die Verzehrmenge insgesamt gering sein sollte.
Und Zahnärzte empfehlen, wenn sich der Appetit auf Süßes einstellt, dann sollte dieser besser mit einem Mal und nicht zeitversetzt mit mehreren Portionen gestillt werden.

Wir wünschen allen Schulanfängern einen guten Start in der Schule und viel Freude beim Lernen!

Ihr Amt für Gesundheit und Prävention Vogtlandkreis