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Nebenverdienst

Während Sie Arbeitslosengeld beziehen, dürfen Sie einer Tätigkeit oder Beschäftigung nachgehen. Sollten Sie dabei monatlich mehr als EUR 165 verdienen, wird dieser Betrag auf Ihr Leistungsentgelt angerechnet.

Sobald Sie pro Woche mehr als 15 Stunden arbeiten, gelten Sie nicht mehr als arbeitslos. In diesem Fall haben Sie keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld.

Sie müssen der Agentur für Arbeit jede Nebenbeschäftigung unverzüglich melden. Das gilt auch für unentgeltliche Tätigkeiten und Ehrenämter. Ihr Arbeit- oder Auftraggeber füllt dazu mit Ihnen zusammen die "Bescheinigung über Nebeneinkommen" aus.

Pfändbarkeit von Arbeitslosengeld

Die Ansprüche auf Arbeitslosengeld können übertragen, verpfändet oder wie Arbeitseinkommen gepfändet werden. Sie können einen Pfändungsschutz einrichten, indem Sie bei einer Bank oder Sparkasse ein Pfändungsschutzkonto einrichten und Ihr Arbeitslosengeld auf dieses Konto überweisen lassen. Für den Pfändungsschutz werden Höchstgrenzen festgelegt.