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Das Neuberinhaus bekommt
einen Fahrstuhl 

Das Neuberinhaus bekommt einen Fahrstuhl und wird damit über alle fünf Etagen hinweg, buchstäblich vom Keller bis zum Dach, barrierefrei. Inbegriffen im barrierefreien Ausbau sind das Foyer und das Dachgeschoss des Haues.  

Landrat Rolf Keil und Reichenbachs Oberbürgermeister Raphael Kürzinger unterzeichneten dazu einen entsprechenden Vertrag.

Die Stadt Reichenbach beantragte am 20.12.2018 bei der SAB im Rahmen der Projektförderung im Programm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ (IVP-iQ) eine entsprechende Förderung für dieses Vorhaben, dem per Zuwendungsbescheid vom 25.06.19 stattgegeben wurde.

Der Vertrag regelt die Weitergabe der Mittel aus dem Programm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ an den Eigentümer zur Durchführung der Maßnahme.

Landrat Rolf Keil und Reichenbachs Oberbürgermeister Raphael Kürzinger sind übereinstimmend der Meinung, dass mit dem Einbau des Personenaufzugs ein weiterer wichtiger Schritt zur Barrierefreiheit in einer bedeutenden Kultur- und Freizeiteinrichtung der Stadt Reichenbach und des Landkreises erreicht wird. So können im Haus alle Zirkel- und Vereinsräume auch von gehbehinderten und älteren Menschen mühelos erreicht werden. Ziel ist es, allen Personen- und Altersgruppen, mit und ohne Handicap, eine Teilnahme am  kulturellen Leben der Stadt und des Landkreises zu ermöglichen.

Bei dem Aufzug selbst handelt es sich um einen Personenaufzug mit frequenzgeregeltem Antrieb. Das maschinenraumlose Antriebskonzept erspart das Vorhalten eines separaten Maschinenraumes.  Der Personenaufzug verfügt über fünf Haltestellen mit gegenüberliegenden Türen. Die Gesamthöhe beträgt rund 12 Meter. Der Fahrstuhl  ist mit einer Traglast von 1,8 Tonnen ausgerüstet und für 25 Personen zugelassen.

Die Gesamtkosten des Bauvorhabens betragen 527.800 Euro. Gebaut wird bei laufendem Spielbetrieb bis Dezember 2020.