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Feuerwehren werden mit Systemtrennern ausgerüstet

Aufgrund von Forderungen aus dem Trinkwasserschutzgesetz zur Vermeidung von Beeinträchtigungen des Trinkwassers sowie den dazugehörigen Rohrnetzen bei Feuerwehreinsätzen, besteht das Erfordernis sogenannte Systemtrenner einzusetzen. Systemtrenner sorgen dafür, dass bei Feuerwehreinsätzen kein verschmutztes Löschwasser oder gar Schaummittel in das Trinkwassernetz gedrückt bzw. gepumpt werden.

Eine Abfrage durch das Sachgebiet Brand- und Katastrophenschutz innerhalb der 37 Gemeinden des Landkreises ergab einen Bedarf von 224 Systemtrennern. Verschiedene Hersteller bieten Systemtrenner für zirka 1500 Euro pro Stück an. Durch eine Sammelbestellung und mit Fördermitteln des Vogtlandkreises in Höhe von 89.000 Euro, konnten die Anschaffungskosten erheblich gesenkt werden, so dass am Ende ein Einzelstückpreis von 586 Euro erreicht werden konnte.

Erste Exemplare wurden bei einem Vororttermin an die Feuerwehren Markneukirchen und Klingenthal übergeben. Gleichzeitig bedankte sich der Sachbearbeiter Bandschutz der Landkreisverwaltung Patrick Heinritz, beim Bürgermeister der Stadt Markneukirchen Andreas Rubner, der den Landkreis bei der Sammelbestellung unterstützte.

Da die Systemtrenner nach jedem Einsatz oder jährlich geprüft werden müssen, wurden außerdem fünf Prüfsets angeschafft. Die Feuerwehren Markneukirchen, Oelsnitz, Plauen, Reichenbach und Auerbach erhalten diese Prüfsets. An diesen Standorten können die Systemtrenner im Rahmen der Schlauchpflege geprüft oder auch ausgeliehen werden. Dazu erfolgen im Februar entsprechende Schulungen durch den Hersteller.