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Förderung der Energieberatung in Wohngebäuden vor Ort (Vor-Ort-Beratung)

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert umfassende energetische Beratungen für Wohngebäude vor Ort. Als Eigentümer von bestehenden Wohnhäusern und Wohnungen erfahren Sie anhand einer solchen von einem unabhängigen Energieberater durchgeführten Prüfung, was und wie Sie sanieren können, damit beispielsweise Ihre Heizkosten sinken, und welche staatlichen Förderprogramme Sie dafür in Anspruch nehmen können. Eine solche Beratung bietet sich insbesondere an, wenn Sie ohnehin einen Gebäudeenergieausweis erstellen lassen wollen.

Eine förderfähige Vor-Ort-Beratung inklusive Erstellung eines energietischen Sanierungskonzeptes umfasst folgende Themen:

  • baulicher Wärmeschutz
  • Wärmeerzeugung und -verteilung zu Heizzwecken und zur Warmwasserbereitung
  • Nutzung erneuerbarer Energien

Sie haben die Wahl zwischen zwei Ausrichtungen des Sanierungskonzeptes:

  • Sanierung des Wohngebäudes (zeitlich zusammenhängend) zum KfW-Effizienzhaus (Komplettsanierung) oder
  • umfassende energetische Sanierung in Schritten mit aufeinander abgestimmten Einzelmaßnahmen (Sanierungsfahrplan).

Neben bautechnischen, bauphysikalischen und anlagentechnischen Aspekten müssen die Vorschläge vor allem auch die Wirtschaftlichkeit der Sanierungsmaßnahmen berücksichtigen.

Konditionen

Form der Zuwendung

  • nicht rückzahlbarer Zuschuss

Höhe der Zuwendung

  • bis zu 60 Prozent der förderfähigen Beratungskosten:
  • Ein- und Zweifamilienhäuser: maximal EUR 800,00
  • Wohnhäuser mit mindestens 3 Wohneinheiten: maximal EUR 1.100
  • Wohnungseigentümergemeinschaften: zusätzlicher, einmaliger Zuschuss von bis zu EUR 500,00 (Bedingung: Energieberatungsbericht wird in Wohnungseigentümerversammlungen oder Beiratssitzungen erläutert)