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Beantragung, Bewilligung und Auszahlung der Förderung werden vollständig über die anerkannten Energieberaterinnen und Energieberater abgewickelt.

Antragstellung

  • Das Förderverfahren beginnt, indem eine antragsberechtigte Beraterin oder ein antragsberechtigter Berater beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle einen Zuschuss für eine Vor-Ort-Beratung beantragt.
  • Vor Eingang des Antrags darf die Beraterin oder der Berater nicht mit der Beratung beginnen, anderenfalls ist eine Förderung ausgeschlossen.
  • Zuvor dürfen lediglich die für den Ist-Zustand des Wohngebäudes relevanten Daten vor Ort aufgenommen werden. Anträge gelten als eingegangen, sobald der online übermittelte Datensatz im Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle vorliegt.
  • Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bewilligt die Förderung durch Erteilung eines sogenannten Zuwendungsbescheides, den es elektronisch an den/die Berater/in versendet.
  • Mit einer E-Mail wird darüber informiert, dass über das Online-Portal ein Zuwendungsbescheid im PDF-Format zum Download bereitsteht.

Beratung, Verwendungsnachweis

Nach Erstellung des Zuwendungsbescheides hat die Beraterin oder der Berater sechs Monate Zeit, die Vor-Ort-Beratung durchzuführen (Bewilligungszeitraum). In diesem Zeitraum muss der Beratungsbericht erstellt, ausgehändigt und in einem abschließenden Beratungsgespräch erläutert werden. Den Zuschuss muss die Beraterin oder der Berater mit den Beratungskosten verrechnen, wodurch sich der Rechnungsbetrag für die Kundin oder den Kunden entsprechend verbilligt.

Ferner müssen bis zum Ablauf des Bewilligungszeitraums sämtliche Unterlagen zum Verwendungsnachweis im Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle vorliegen:

  • Beratungsbericht
  • Verwendungsnachweiserklärung
  • Kopie der Rechnung

Die Übersendung der Verwendungsnachweise wird ebenfalls durch ein Online-Verfahren unterstützt (Beratungsberichte und Rechnungen können als PDF-Datei eingereicht werden).