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Sie haben einen Anspruch auf Versorgung nach dem Opferentschädigungsgesetz, wenn

  • Sie in der Bundesrepublik Deutschland oder - unter bestimmten Voraussetzungen - im Ausland Opfer eines vorsätzlichen, rechtswidrigen tätlichen Angriffs (zum Beispiel eines Raubüberfalls, einer Vergewaltigung oder eines Terroranschlags) geworden sind und
  • dabei einen gesundheitlichen Schaden davon getragen haben.

Auch wenn Sie einen solchen Angriff rechtmäßig abgewehrt haben und dadurch verletzt wurden, kann ein Anspruch bestehen.

Antragsberechtigte

  • deutsche und nicht-deutsche Staatsangehörige

Nicht anspruchsberechtigt sind Sie insbesondere, wenn

  • Sie die Schädigung selbst verursacht oder durch Ihr Verhalten provoziert haben
  • Sie als geschädigte Person nicht im Rahmen des Ihnen Möglichen zur Aufklärung des Geschehens beitragen (dies ist beispielsweise und in der Regel der Fall, wenn Sie keine Strafanzeige erstatten)