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Schüler an Förderschulen in Klassen der Sekundarstufe I, in denen nach den Lehrplänen für die Oberschule unterrichtet (lernzielgleich) wird, können auf eine Oberschule, Oberschule+, eine Gemeinschaftsschule oder ein Gymnasium wechseln, wenn

  • die Entscheidung zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs durch das Landesamt für Schule und Bildung aufgehoben wird oder
  • der Schüler voraussichtlich in einer anderen allgemeinbildenden Schule (außer in den Förderschwerpunkten Lernen und geistige Entwicklung an Gymnasien) inklusiv unterrichtet werden kann.

Der sonderpädagogische Förderbedarf in den Förderschwerpunkten Sprache sowie emotionale und soziale Entwicklung endet ohne besonderes Verfahren mit dem Abschluss der Klassenstufe 4. Über Ausnahmen entscheidet das Landesamt für Schule und Bildung. Es kann dazu ein erneutes Feststellungsverfahren einleiten.