Inhalt

Antragsberechtigte:

  • Weiterbildungsstätten mit Zulassung der Landesärztekammer
  • juristische Personen des öffentlichen Rechts (zum Beispiel städtische oder kommunale Kliniken) sind nur antragsberechtigt, wenn der Arzt oder die Ärztin im Rahmen eines befristeten Arbeitsverhältnisses dort angestellt ist

Zielgruppe:

  • Assistenzärzte, die sich im Rahmen einer Facharztausbildung oder Zusatzweiterbildung auf die Prüfung zum Arbeits- beziehungsweise Betriebsmediziner  vorbereiten

Folgende Voraussetzungen müssen von den Ärzten erfüllt werden:

  • Hauptwohnsitz oder Arbeitsort im Freistaat Sachsen
  • Bereitschaft zum Ablegen der Facharztprüfung Arbeitsmedizin/Betriebsmedizin
  • Bereitschaft zu einer mindestens 24-monatigen Nachbeschäftigungszeit bei der Weiterbildungsstätte
  • bei Weiterbildung Betriebsmedizin:
    • vorliegendende Anerkennung als Facharzt in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung
    • 12 Monate Tätigkeit im Bereich Innere Medizin/Allgemeinmedizin
  • bei Weiterbildung Facharzt Arbeitsmedizin:
    • 24 Monate Tätigkeit im Bereich Innere Medizin/Allgemeinmedizin

Folgende Voraussetzungen müssen von den Weiterbildungsstätten erfüllt werden:

  • Für den Zeitraum der Förderung wird mit der Ärztin oder dem Arzt ein Arbeitsvertrag abgeschlossen und mindestens folgende Vergütung vereinbart:
    • EUR 4.000 (brutto) bei Weiterbildung in Vollzeit
    • EUR 3.500 (brutto) bei Weiterbildung in Teilzeit mit 35 Wochenstunden
    • EUR 3.000 (brutto) bei Weiterbildung in Teilzeit mit 30 Wochenstunden
  • Die Weiterbildungsstätte muss den Differenzbetrag zwischen Bruttogehalt und Förderpauschale selbst finanzieren.
  • Die Ärztin oder der Arzt in Weiterbildung wird nach Ende des Bewilligungszeitraumes mindestens 24 Monate weiterbeschäftigt (Nachbeschäftigungszeitraum).