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Sachgebiet Lebensmittelüberwachung und Fleischhygiene

Die amtliche Lebensmittelüberwachung dient in ihrer Gesamtheit dem Schutz des Verbrauchers vor Gesundheitsgefährdungen, Irreführung und Täuschung beim
Verkehr mit Lebensmitteln einschließlich Trinkwasser, Tabakerzeugnissen,
kosmetischen Mitteln und Bedarfsgegenständen.

Schwerpunkte sind dabei, die:

  • Durchführung von risikoorientierten amtlichen Hygienekontrollen in Betrieben auf allen Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen
  • Risikoorientierte Probenahme auf der Grundlage von Probenplänen
  • Entnahme von amtlichen Verdachtsproben bei Auffälligkeiten oder Abweichungen von der normalen Verkehrsauffassung
  • Probenahme auf der Grundlage spezieller Überwachungsprogramme
    (zum Beispiel Monitoring-Programme)
  • Durchführung von Beratung von Gewerbetreibenden im Umgang mit Lebensmitteln
    hinsichtlich Einhaltung der lebensmittelrechtlichen Vorschriften
  • Ermittlungen und Überprüfungen im Zusammenhang mit vermuteten
    Lebensmittelinfektionsgeschehen in Gemeinschaftspflegeeinrichtungen
    wie Kindergärten, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
  • Annahme und Bearbeitung von verschiedensten Verbraucherbeschwerden
    und Entgegennahme oder Bearbeitung von Beschwerdeproben

Für Fragen und Probleme beim Umgang mit Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, kosmetischen Mitteln und Bedarfsgegenständen stehen Ihnen die Lebensmittelkontrolleure/innen des Sachgebiets Lebensmittelüberwachung und Fleischhygiene des Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramtes jederzeit gern zur Verfügung.

Amtliche Schlachttier- und Fleischuntersuchung

Die amtliche Schlachttier- und Fleischuntersuchung hat das Ziel, Erkrankungen des Menschen durch Verzehr von Lebensmitteln tierischer Herkunft zu verhindern.

Amtliche Trichinenuntersuchung

Für die Tierarten

  • Hausschwein
  • Pferd
  • Nutria
  • Wildschwein
  • Dachs
  • Waschbär

besteht eine Verpflichtung zur Untersuchung auf Trichinellen („Trichinen“).

Dies muss berücksichtigt werden, Details sind mit dem zuständigen amtlichen Untersucher abzustimmen. Erst nach dem Vorliegen eines negativen Ergebnisses darf mit der weiteren Verarbeitung und vor allem dem Verkauf begonnen werden.

Im Geoportal des Vogtlandkreises sind Zuständigkeitsregelungen auch abrufbar, des Weiteren steht für Nutzer mobiler Endgeräte (Smartphone oder Tablet) der QR-Code zur Verfügung.

QR_Code Geoportal Fleischuntersuchungsbezirke
 

Für weitere Details stehen Ihnen unser Mitarbeiter des Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramtes des Vogtlandkreises jederzeit gerne zur Verfügung.

Die Jäger des Vogtlandkreises finden die Ergebnisse der Trichinenuntersuchung der erlegten Wildschweine hier.

Für die Jäger gibt es folgende Schulungsangebote.

Pilzberatung

Die Pilzberatung findet im Vogtlandkreis nunmehr seit mehr als 20 Jahren statt. Sie wird von den vom Landratsamt des Vogtlandkreises dafür beauftragten Pilzberatern wahrgenommen.

Pilzliebhaber können ihre gefundenen Pilze bei den nachfolgend genannten Pilzberatern auf ihre Genießbarkeit überprüfen lassen. Die Pilzberater bilden sich ständig weiter. Jährlich werden viele Stunden für Weiterbildung und für die Öffentlichkeitsarbeit aufgewendet. Mit ihrem umfangreichen Wissen sind sie in der Lage, vorgelegte Pilze zu bestimmen und richtig zu beurteilen. Ungenießbare oder sogar giftige Pilze werden aus den Körben der Beratung Suchenden aussortiert.

Gemeinsam mit den Pilzberatern weist das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Vogtlandkreises darauf hin, dass in Sachsen das Pilze sammeln nur für den eigenen Bedarf möglich ist. Das Sächsische Waldgesetz sieht im § 14 die Entnahme von Pilzen, übrigens auch von Kräutern, Moosen, Beeren und sonstigen Pflanzen, nur für den eigenen Bedarf und nur in pfleglicher Weise vor.

Pilzberater im Vogtlandkreis