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22. Juni 2016
Baustelle Horten - Bürokomplex gewinnt immer mehr an Konturen

Bürokomplex gewinnt immer mehr an Konturen.

Die gute Nachricht zuerst: Die bauliche Fertigstellung soll weiterhin am 19. Oktober sein und alle Gewerke sowie zusätzlich zwei Firmen Trockenbau und Starkstrom arbeiten auf dieses Ziel zu. Mit Teamgeist, unterstreicht Oberbauleiter Harald Schneider, der den Termin- und Kostenplan überwacht und die parallel arbeitenden Gewerke koordiniert.

Die nicht so gute Nachricht: Die Baustelle bleibt auch auf der Zielgeraden eine Herausforderung. Wasser ist im Transformatorenraum eingedrungen - an einer Stelle, die gut fünf Meter über dem Grundwasserspiegel liegt. Die Ursachenforschung läuft. Klar ist, die Gründe müssen gefunden und abgestellt werden, sonst könnte das Haus nicht ans Netz gehen. Die Bauleitung stellte den Mitgliedern des UBV-ausschusses am 20. Juni den fortgeschrittenen Ausbau und die verbleibenden Arbeiten vor.

Bauteil I am Postplatz zeigt sich einzugsbereit. Die Türen sind eingebaut, Fußboden verlegt, Toiletten installiert, Lampen aufgehängt, Küchen montiert - die pro Etage im Schnitt für 50 Mitarbeiter vorgesehen sind - und die ersten Möbel stehen schon in den Zimmern, wurde beim Rundgang durch Kreisbauleiter Henry Seifert vorgestellt. Vom Keller bis zum Dach wird jeder Quadratmeter ausgelastet für Büros und auch fürs Bau- und Verwaltungsarchiv. Das heißt, dass auch die rund 200 -jährige Katastergeschichte mit umzieht, Material mit dem durchaus noch gearbeitet wird, so Amtsleiter Uwe Lang. Wenn der Brandschutz aufgeschaltet ist, sind auch diese Flächen einzugsbereit, ergänzte Seifert. Nicht zum ersten Male unterstrich er dabei die Rationalität des Baus die wie er sagt "funktionell und ohne schnickschnack" ist. Auch in den weiteren Bauteilen an der Forst- und Rädelstraße gehen die Ausbauarbeiten sichtbar gut voran. An den Außenfassaden werden abschnittsweise noch Restarbeiten mit Deckleisten und Putz ausgeführt und Sonnenschutz angebracht.

In der anschließenden UBV-Sitzung wurde mit der Gebäude- und Feinreinigung das letzte der insgesamt 43 Losen vergeben. Der Zuschlag ging mit rund 123,5 T€ an eine Markneukirchener Firma. Durch öffentliche Ausschreibungen wurden insgesamt Leistungen in Höhe von rund 24 Mio Euro vergeben. Rund Zweidrittel der Zuschläge ging an vogtländische und sächsische Unternehmen.