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7. November 2014
Am Hortenbau ist Halbzeit - die Richtkrone ist gesetzt - Kosten und Bauverlauf liegen im Plan Historisches Gebäude macht zunehmen Platz für moderne Verwaltung

Historisches Gebäude macht zunehmen Platz für moderne Verwaltung.

Mit dem Einschlag des letzten Sparrennagels ins Gebälk und dem Aufziehen der Richtkrone, feierte das Landratsamt mit den am Bau beteiligten Bauarbeitern, Architekten, Planern, Nachbarn und Gästen aus dem öffentlichen Leben Richtfest am Horten, dem künftigen Sitz der Kreisverwaltung.

Bauherr Landrat Dr. Tassilo Lenk bedankte sich im künftigen Areal der öffentlichen Cafeteria vor etwa 150 Anwesenden in erster Line bei den Bauarbeitern und Planern für die bisher geleistete Arbeit, die unter teilweise komplizierten Bedingungen stattfinden musste. Ein weiteres Dankeschön ging an die Plauener und Vogtländer, die hinter der Baumaßnahme stehen, mit der eine effiziente und moderne Verwaltungsstruktur geschaffen und zugleich ein bedeutsames historisches Gebäude im Herzen der Stadt vor dem Verfall gerettet und für nachfolgende Generationen erhalten werden könne. Für Plauen sei es mit 650 Arbeitsplätzen mitten im Herzen der City ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und zusätzliche Belebung der Innenstadt.

Die Schulden die der Landkreis zunächst mit der Teilzentralisation der Kreisverwaltung mache, seien perspektivisch gesehen Schulden mit einem hohen wirtschaftlichen Ertrag. Jährliche Einsparungen von durchschnittlich einer halben Millionen Euro würden den Kreishaushalt auf Dauer entlasten und mit entsprechenden Fördersätzen weiteren Anschub für die Region bringen, blickt Landrat Dr. Tassilo Lenk voraus.

Die unmittelbare Richtfest- Zeremonie, die vom Bläserquartett der Vogtlandphilharmonie Geiz/Reichenbach musikalisch begleitet wurde, begann mit der Übergabe der Richtfestkrone durch die Irfersgrüner Landfrauen an den Bauherren. Die etwa 1, 75 Meter hohe und 1,70 Meter breite Richtkorne haben die Landfrauen in einer zehnstündigen Handarbeit eigens für diesen denkwürdigen Anlass gebunden.

Zusammen mit dem Chefarchitekten Hanns-Peter Wulf schlug Landrat Dr. Tassilo Lenk den letzten Sparrennagel ins Gebälk. Den Richtspruch mit Segens- und Glückwünschen für Bauleute und künftige Mitarbeiter im neuen Haus gab es vom Zimmermannsmeister Udo Pürzel aus der Zimmerei Wolf /Mylau, die einen Teil der Dachgeschossarbeiten ausführen. Zum Richtschmaus gab es neben deftigem Kesselgulasch und Speckfettbemmen, Sternquellbier, Kaffee und Glühwein.