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11. Februar 2013
Ausschuss vergibt Auftrag für Horten und Elsterradweg

Radwegebau kommt deutlich voran - für das Parkhaus am Horten wurde die Planung vergeben.

Stück für Stück wächst der Elsterradweg. In diesem Jahr wird die Trasse von der Mündung bei As bis nach Oelsnitz sowie in und um Plauen ausgebaut. "Die vorliegenden Planungen für den Elsterradweges sehen auf der gesamten Strecke eine bituminöse Deckschicht vor. Dadurch können nicht nur Radfahrer sondern auch Skater und Rollskifahrer den Weg nutzen." so Jochen Bittner, zuständiger Sachgebietsleiter im Kreisbauamt, zur letzten Sitzung des Umwelt-, Bau-, und Vergabeausschusses des Kreistages. Vergeben wurde ein 1,3 km langes Teilstück von der Landesgrenze Bad Elster bis zum Heißensteiner Weg. An fünf Bewerber sind Vergabeunterlagen abgegeben wurden. Vier Angebote wurden eingereicht und bewertet.

Die Firma UTR GmbH aus Schönbrunn bei Oelsnitz baut den 2,5 Meter breiten Asphaltweg in einer Auftragssumme in Höhe von rund 383.000 Euro. Die beiden Teilabschnitte von der Landesgrenze bis nach Eichigt/Oelsnitz sind Bestandteil eines gemeinsamen grenzüberschreitenden Projektes zwischen dem Vogtlandkreis und der Stadt As mit einer Förderung von 4,2 Mio Euro aus dem "Ziel III- Programm zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit 2007 - 2013 zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischern Republik".

Die Gesamtlänge im Fördergebiet beträgt knapp 17 km, davon knapp 14 km mit baulichen Maßnahmen. Durch die Stadt Aš erfolgt der Ausbau von der Elsterquelle bis zur Staatsgrenze. "Bis Oelsnitz ist der Ausbau in sieben Bauabschnitte unterteilt. Die Route verläuft über Bad Elster, Adorf und Rebersreuth bis zur Gemarkungsgrenze Oelsnitz. Die Fertigstellung erfolgt in diesem Jahr", fügte Bittner hinzu.

Ein Parkhaus mit 208 Stellplätzen, davon zwei Behindertenplätze und 30 Fahrradstellplätze gehören zum Gesamtprojekt des Um- und Ergänzungsbau Horten zum neuen Verwaltungssitz des Vogtlandkreises. Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2014 vorgesehen. Jetzt hat der Ausschuss die Planungsleistung vergeben. Es lagen vier Bewerbungen vor. Die Kreisräte beschlossen die Bauplanung Plauen zu beauftragen. Die Firma ist leistungsfähig und hat 45 Beschäftigte in allen Sparten des Bauingenieurwesens, hieß es in der Begründung.

Desweiteren bestätigte der Ausschuss Nachtragsvereinbarungen mit der Rohbaufirma für zusätzliche Leistungen in Höhe von 345.317 Euro. Die vorgefundene Schlammblase und die errichtete Winkelstützwand zur Forststraße machte dies notwendig. Die Kosten sind im Gesamtbudget enthalten, informierte Kreisbaumeister Henry Seifert. Man liege weiter im Kostenlimit, verwies er darauf, dass Kostenerhöhungen über Vergabeerfolge gedeckt werden konnten. Auch seien jetzt die Probleme erfasst und die Leistungen budgetiert. Trotzdem bleibt der Bau anspruchsvoll, machte Seifert nochmals deutlich.