Inhalt
  • Die Annahme muss dem Kindeswohl dienen. Die Situation, in der sich das Kind befindet, muss sich durch die angestrebte Adoption dauerhaft verbessern.
  • Zwischen dem Kind und dem Stiefelternteilbesteht bereits ein Eltern-Kind-Verhältnis oder es ist zu erwarten, dass ein solches entsteht.
  • Die Interessen von leiblichen Kindern des Stiefelternteils stehen der Adoption nicht entgegen.
  • Eine angemessene Probezeit ist zu berücksichtigen. In der Regel bedarf die Entwicklung tragfähiger Beziehungen in Stieffamilien eines längeren Zeitraumes, der mehrere Jahre dauern kann.
  • Sie oder Ihr Ehegatte, Lebenspartner oder Partner in einer verfestigten Lebensgemeinschaft sind mindestens 25 Jahre, der andere mindestens 21 Jahre alt.
  • Beide Elternteile des Kindes müssen der Adoption zustimmen. Sollte der abgebende Elternteil nicht zustimmen, kann in besonderen Fällen die Einwilligung auch durch das Familiengericht ersetzt werden.
  • Bei Kindern über 14 Jahren muss das Kind selbst in die Adoption einwilligen und sein gesetzlicher Vertreter zustimmen. Bei Kindern unter 14 Jahren muss nur der gesetzliche Vertreter die Einwilligung erteilen.
  • Die Einwilligung des Ehegatten in die Adoption ist erforderlich.
  • Besteht im Fall der Adoption durch einen Partner in einer nichtehelichen verfestigten Lebensgemeinschaft noch eine Ehe mit einem Dritten, so ist auch seine Einwilligung in die Adoption erforderlich.