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Rom: Landrat Rolf Keil stellt geladenen Gästen den Vogtlandkreis vor

Alljährlich richtet der deutsche Botschafter in Italien aus Anlass des Tages der deutschen Einheit für mehr als 500 hochrangige Gäste aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur einen Empfang aus. Von deutscher Seite reisen - alljährlich wechselnd – Vertreter jeweils eines Bundeslandes in die italienische Hauptstadt, um ihre Region dort vorzustellen.

Diesmal präsentierte sich der Freistaat Sachsen im Rahmen des Empfanges am 4. Oktober. Die Delegation, in der sich auch der Landrat des Vogtlandkreises, Rolf Keil, befand, wurde von Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretzschmer angeführt. Hauptziel beider war es, ihre Wirtschaftsräume – den Freistaat Sachsen und das Vogtland – den Gästen vorzustellen.

Im Rahmen der Reise stand als eine der ersten offiziellen Stationen unter anderem der Besuch der Deutsche Akademie in Rom „Villa Massimo“ auf dem Programm. Der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer und der Regionalpräsident Lazios, Nicola Zingaretti unterzeichneten anschließend einen Kooperationsvertrag, der die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit der beiden Regionen beinhaltete.

Am Abend des Botschafter-Empfangs berichtete eine im Vogtland lebende und arbeitende Italienerin von ihrem Leben in der zweiten Heimat. So wurde an ihrem Beispiel deutlich, dass auf dem Gebiet des Arbeitskräfteaustausches seit geraumer Zeit Kontakte der vogtländischen Wirtschaftsförderung nach Italien der Fachkräftegewinnung dienen.
Es folgte der Besuch der sächsischen Delegation beim Unternehmen LUISS EnLabs. Ein Rundgang und die Vorstellung von zwei Start-ups standen hier auf dem Programm.
Die Geschäftsführerin des vogtländischen Unternehmens VOWALON, Mareen Götz, stellte abschließend den Wandel der Textilbranche von der traditionellen Spitzenfabrikation hin zu technischen Textilien der Neuzeit vor.
Fazit des Landrates Rolf Keil: „Die Staaten Deutschland, Frankreich und Italien müssen gesellschaftlich, wirtschaftlich, kulturell und außenpolitisch ihre bereits sehr gute Zusammenarbeit weiter verstärken, um auch zukünftig im Wettstreit der Regionen, Länder und Kontinente konkurrenzfähig zu bleiben.“