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Jugendliche entdecken ihre Stärken -  „Komm auf Tour“ ist gestartet

Nach der ersten erfolgreichen Durchführung des Projektes „Komm auf Tour“ im Januar 2020 ist der Parcours zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr nun schon zum zweiten Mal im Vogtlandkreis aufgebaut.

„Du kannst mehr, als du bislang weißt. Probiere aus, was dir Spaß macht, zuhause, in der Schule und im nächsten Praktikum.“ So lautet eine zentrale Botschaft des Projekts „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“. Eine Woche lang  nutzen noch bis zum 15.10.21 rund 900 Jugendliche, vorrangig aus den 7.und 8. Klassen von 18 Ober- und Förderschulen das Angebot, den 500 Quadratmeter großen Erlebnisparcours, der in der Wernesgrüner Biertenne aufgebaut ist, zu absolvieren.

Landrat Rolf Keil, der die Tour eröffnete, ermunterte die Schülerinnen und Schüler ihre Stärken, Neigungen, Hobbys und Vorstellungen bei der Berufswahl in den Ring zu werfen, um dann die Ausbildung zu ergreifen, die zu einem am besten passt. Ob im Handwerk, der Pflege, in der Industrie oder der Verwaltung, überall würde man händeringend engagierte Jugendliche  für eine Ausbildung suchen, so Landrat Rolf Keil weiter.  

Bei „komm auf Tour“ geht es auf eine Reise durch verschiedene Spielstationen: vom Reiseterminal über den Zeittunnel ins Labyrinth und von der sturmfreien Bude über die Bühne in die Auswertung. Je nach Wahl von Aufgabe und Lösungsweg sammeln die Jugendlichen ihr individuelles Feedback. Neben der Berufsorientierung spielt die Lebensplanung eine wichtige Rolle im Projekt. Die Jugendlichen setzen sich mit ihren Lebensträumen, Rollenbildern und Chancen auseinander.

Bei einem Elterninformationsabend erfahren die Mütter und Väter der teilnehmenden Jugendlichen, wie sie ihre Tochter oder ihren Sohn bei dem Prozess der Berufswahl und Lebensplanung bis zum Schulabgang konkret unterstützen können. Die Lehrkräfte erhalten Anregungen, um die Themen in der Schule nachhaltig zu vertiefen.

„Komm auf Tour“ ist ein Angebot des Vogtlandkreises und der Agentur für Arbeit Plauen sowie des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus in Zusammenarbeit  mit Sinus – Büro für Kommunikation GmbH.