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Stiftung Wald pflanzt 500 Weißtannen im Vogtland

Festes Schuhwerk und ein wenig Geschick beim Umgang mit dem „Göttinger Fahrradlenker“ - eine einem Fahrradlenker nachempfundene Pflanzhilfe zum Setzen von jungen Bäumen im Forst -, waren schon gefragt, wenn man möglichst viele der 500 Weißtannen-Setzlinge in den Waldboden im Heinsdorfer Forst bringen wollte.

Auf etwa einem Hektar Wald pflanzte der Geschäftsführer der Stiftung Wald für Sachsen, Henrik Lindner, gemeinsam mit dem Hauptabteilungsleiter Vertrieb der eins energie sachsen GmbH Michael Reines, dem Sachgebietsleiter der unteren
Forstbehörde des Vogtlandkreises Kay Oertel, der
Bürgermeisterin der Gemeinde Heinsdorfergrund
Marion Dick, den Eigentümern des Waldstückes und
weiteren Gästen junge Bäume.

„Auch die Wälder im Vogtland sind, wie der gesamte sächsische Wald, von Stürmen, Dürre und Insektenbefall, wie dem Borkenkäfer, stark betroffen. Die Wiederbewaldung der Flächen ist für den Erhalt der Waldfunktionen und damit für die Daseinsvorsorge alternativlos. Deshalb freuen wir uns, dass eins energie
erneut ein Projekt der Stiftung Wald für Sachsen unterstützt“, sagt der Geschäftsführer der Stiftung Wald für Sachsen Henrik Lindner zur Auftaktpflanzaktion.

Kay Oertel, der Sachgebietsleiter der unteren Forstbehörde des Vogtlandkreises nutzte die Gelegenheit, der Stiftung Wald Danke zu sagen: „Die Wiederbewaldung von Brachflächen und damit die Erhaltung des Waldes insgesamt sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe von großer Tragweite und besonders wichtig im Klima- und Hochwasserschutz“, würdigt Oertel die Pflanzaktion als positives Signal.

Über 82.000 Hektar oder 17 Prozent der sächsischen Wälder sind durch Stürme, Dürre und Insektenkalamitäten geschädigt. Auf 7.500 Hektar sind Freiflächen entstanden, davon 250 Hektar im Vogtlandkreis, die es gilt, nach und nach wieder zu
bewalden.