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Inklusion - im Vogtland gelebte Realität

Das Diakonische Werk im Kirchenbezirk Auerbach e. V. hatte zur jüngsten Sitzung des Ausschusses Gesundheit und Soziales die Möglichkeit, den Kreisrätinnen und Kreisräten sein Engagement in der Netzwerkbildung
„Inklusion im Vogtland – Mittendrin – Dabei – Verschieden“ näher vorzustellen. 

Mit Hilfe einer Förderung durch die „Aktion Mensch“ startete die Diakonie das Projekt „Netzwerk Inklusion im Vogtland“ im August 2017. Ziel des Förderprogramms ist die Schaffung von Vernetzungsstrukturen unterschiedlicher lokaler Akteure und Initiativen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens wie zum Beispiel aus Sozialwesen, Wirtschaft, Sport,
Kultur und öffentliche Institutionen mit Unterstützung von Vertretern des Sozialamts der Landkreisverwaltung.

In den zwei unterschiedlichen Netzwerken „Netzwerk Freizeit & Ehrenamt“ und „Netzwerk Inklusive Bildung“ wird die Inklusion im Vogtlandkreis praktisch erlebbar gemacht und weiter gestärkt.
So konnten die Projektverantwortlichen beispielsweise über die Gründung des Theaterclubs „VOLL normal“ berichten, der in enger Zusammenarbeit mit der Elterninitiative, der Paritas und dem Theaterförderverein entstanden ist. Seine Premiere erlebte der Theaterclub mit Aufführungen am Aktionstag „VOLL normal“ im Mai 2019 in Plauen auf dem Theaterplatz. „Aktiv-Tanz-inklusiv“ ist ein weiteres Projekt, welches behinderte und nichtbehinderte Menschen zusammenbringt. Gemeinsam mit dem Tanzstudio 1/2 stepp und dem Sportverein Fortuna konnte ein Tanzpaar sogar bei den Special Olympics  Medaillen in den Vogtlandkreis holen.

Im Netzwerk inklusive Bildung entstand eine enge Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband, der Vogtland Kultur GmbH, der Volkshochschule Vogtland, der Agentur für Arbeit, verschiedenen Ämtern, dem Verkehrsverbund Vogtland, Kommunen und Gymnasien. Besonders zu erwähnen wäre hier der „Wegweiser für inklusive Bildung im Vogtlandkreis“ - eine Broschüre für Eltern und Angehörige von Kindern mit Behinderung und das Projekt „Barriere –Tester“, hierbei wurden Verkehrsmittel, öffentliche Einrichtungen wie Bibliotheken und Kultureinrichtungen buchstäblich auf Herz und Nieren geprüft, ob sie barrierefrei für alle zugänglich sind. Eine Übersicht über sogenannte „Lieblingsplätze“ gibt es im Geoportal des Vogtlandkreises. Die Darstellung soll vorrangig Menschen mit Behinderung helfen ungehindert Teilhabe zu erleben.

Der Zugang ist über www.vogtlandkreis.de/Lieblingsplätze bzw. im Geoportal des Vogtlandkreises unter den Begriffen: Themen- Bauen und Wohnen – Barrierefreiheit zu finden.