Inhalt

Weitere Omikron-Verdachtsfälle im Vogtlandkreis - Auswertung im Referenzlabor dauert an

Nachdem erste Laborauswertungen bei einem PCR-Test in der vergangenen Woche Hinweise auf die neue Omikron-Variante geliefert haben, sind nun sieben weitere Verdachtsfälle hinzugekommen. Diese Fälle haben jedoch nichts mit dem ersten Verdachtsfall zu tun.

Betroffen ist hierbei auch eine Kindereinrichtung im Vogtlandkreis. In diesem Fall wiesen die PCR-Tests von zwei Betreuern und eines Elternteils eines zu betreuenden Kindes auf die Virusvariante hin. Da bei besorgniserregenden Virusvarianten (VOC) auch geimpfte und genesene Personen vorsorglich abzusondern sind, wurden in diesem Fall alle Kontaktpersonen in Absonderung geschickt. Der Träger hatte die Einrichtung daraufhin, auch wegen Personalmangels schließen müssen.

Ein weiterer Verdachtsfall ist auf einen Vogtländer zurückzuführen, der aus Dänemark zurückgekehrt war. Bei drei weiteren Personen handelt es sich nicht um Reiserückkehrer.

Unterdessen dauert die Bestätigung der PCR-Tests im Referenzlabor weiter an. Nachdem die ersten Laboranalysen jedoch Hinweise auf die besorgniserregende Virusvariante geliefert haben, wurden durch das Amt für Gesundheit und Prävention des Vogtlandkreises vorsorglich alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet. Hierzu zählen die Ermittlung aller engen Kontaktpersonen sowie deren Information und entsprechende Absonderung. Außerdem werden regelmäßige Kontrollen auf Einhaltung der Absonderung durchgeführt.