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Schwere Beine? Fehlanzeige! Thomas Ungethüm holt den nächsten Titel beim Drei-Talsperren-Marathon

Schwere Beine? Fehlanzeige. Freier Kopf statt Grübelstunden.

Thomas Ungethüm nimmt fast immer die anderen, vor allem längeren Wege – zu Fuß. Der sympathische Sieger und Medaillengewinner prominenter deutscher Langstreckenläufe ist nunmehr zum wiederholten Male frisch gebackener Sächsischer Behördenmeister im Marathon. Vor wenigen Tagen siegte er beim Drei-Talsperren-Marathon im Erzgebirge in der ausgezeichneten Zeit von 3:01,08 Stunden.

Und während Otto-Normal-Läufer danach im Sauerstoffzelt und einer Woche „Krank“ verschwinden würde, liegen hinter dem Sachgebietsleiter Kataster schon die nächsten Trainingseinheiten. Sein Credo: „Grenzen sind dafür da, um überwunden zu werden.“ Dazu gehören auch die Trainingsläufe „Vom Amt nach Hause“ (Plauen – Klingenthal). So kommen pro Woche Gesamtstrecken zwischen 60 und 120 km zusammen. Wen wundert es da noch, dass auch sein Sohn Fritz (13/Nordisch Kombinierter) auf immer längeren Strecken dem Vater folgt? Dieser hat noch ein paar Traumläufe wie den Ultra-Trail du Mont-Blanc oder den 8-Etappen Trans-Alpin Run in petto, die aber aufgrund der immer schwierigeren Startvoraussetzungen „privat neu gedacht“ werden müssen. Abgehakt hat er diese, wie so viele neue Langstrecken, aber in keinem Fall. Wie gesagt: „Grenzen sind dafür da, um überwunden zu werden.“