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Zweites und drittes Forum »Hennig direkt«: Insgesamt 160 Bürger suchten den Direktkontakt

Insgesamt 160 Bürger nahmen die Chance wahr, im Rahmen der zweiten und dritten Veranstaltung „Hennig direkt“ den persönlichen Austausch zu aktuellen Problemen der Zeit mit Landrat Thomas Hennig zu suchen.

So gestaltete sich die zweite Veranstaltung „Hennig direkt“, diesmal in der Auerbacher "Schloss Arena" stattfindend, thematisch wie das Vorgängerforum bunt.

Auch der zwei Tage später folgende Abend in der Markneukirchner Musikhalle sah die gleichen Problemfelder. Allen voran die Auswirkungen der Energiekrise auf heimische Unternehmen, Fragen zu Problemen der Abfallentsorgung bis hin zu Änderungen bei der Grundsteuerberechnung. Zuvor stellte an beiden Abenden der Landrat seine Visionen zur Kreisverwaltung der Zukunft vor. Ein immer größerer Verwaltungsaufwand stehe – beispielhaft im Bereich der Wohngeldberechnungen - dem nur bedingt aufstockbaren Personalpool gegenüber. Gleichzeitig müssen man über immer zwingendere Einsparmaßnahmen bei einem gleichzeitig größer werdenden Finanzloch nachdenken. Dabei nannte er auch Ross und Reiter beim Namen. „Wenn der Bund eine Vielzahl von Leistungen bestellt, muss er auch zahlen!“


Am Ende aber blieben die Kommunen oder Regionalverwaltungen auf den Kosten sitzen. Die Kommunen, der ÖPNV, das Ehrenamt sowie Kitas und Schulen und ganz vorn dran die heimische Wirtschaft, seien die Leidtragenden der aktuellen Energie- und Rohstoffmisere. Hinzu kämen unerwartet hohe Belastungen aus der stetig zunehmenden Zahl von Flüchtlingen.

Die ehrliche Herangehensweise an die Problematiken, die den Menschen im Vogtland auf den Nägeln brennen, nahm die Gäste sichtbar für den Landrat ein. Dieser versicherte, dass er auch über kurze Kommunikationswege den Problemen der Bürger offen gegenüber stehe.

Die letzte Veranstaltung „Hennig direkt““ findet in Plauen am 11. Oktober, 19 Uhr, in der „Kleinen Bühne“ des Theaters statt.